Erster Medienbildungstag in Mecklenburg-Vorpommern

"Bildung in der digitalen Welt" steht im Mittelpunkt

Nr.171-19  | 13.09.2019  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Wie kann die Digitalisierung den Unterricht besser machen? Welche Kompetenzen brauchen Kinder und Jugendliche in unserer digitalisierten Welt? Eine Antwort auf diese Fragen gibt es beim ersten Medienbildungstag heute im Audimax der Universität Rostock. In Vorträgen, Workshops und einem moderierten Think Tank haben Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, mehr über die Arbeit mit digitalen Medien in der Schule zu erfahren. 370 Lehrkräfte haben sich für den Medienbildungstag angemeldet, der damit ausgebucht ist. Organisiert wird die Veranstaltung durch das Medienpädagogische Zentrum des Bildungsministeriums.

"Mecklenburg-Vorpommern ist gut darauf vorbereitet, den Digitalpakt gewinnbringend für alle an Schule Beteiligten umzusetzen. Bildung in der digitalen Welt bedeutet, dass die Technik dem Lernen und Lehren dienen muss - nicht etwa umgekehrt", sagte Bildungsministerium Bettina Martin, „Aber Bildung in der digitalisierten Welt ist weit mehr als Technik. Wir müssen die Kinder und Jugendlichen dazu befähigen, vernetzt zu denken und zu agieren und sich sicher in der Datenflut des Netzes zu bewegen. Der Medienbildung kommt daher eine immer wichtigere Rolle zu. Deshalb haben wir mit dem Schuljahr 2019/2020 das neue Schulfach Medienbildung und Informatik ab Klasse 5 eingeführt."

Beim Medienbildungstag erfahren Lehrerinnen und Lehrer, welche Fortbildungen rund um den Digitalpakt Schule geplant sind. Mecklenburg-Vorpommern kann mit insgesamt 100 Millionen Euro aus dem Digitalpakt rechnen, um die digitale Ausstattung der Schulen zu verbessern. Anschließend sind 24 Workshops geplant, die sich beispielsweise mit E-Books, Apps und Erklärfilmen beschäftigen. Dabei geht es auch um Datenschutz und Privatsphäre als Unterrichtsthema. Ein anderer Workshop beschäftigt sich mit dem Thema "Immer online - Zwischen Faszination und Kontrollverlust".