Martin und Dahlemann gehen gemeinsam auf Vorpommerntour

Nr.177-19  | 19.09.2019  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Bildungsministerin Bettina Martin und der parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann gehen heute gemeinsam auf Vorpommerntour und besuchen dabei mehrere Schulstandorte und ein Schüler- und Jugendzentrum in der Uecker-Randow-Region. Erste Station ist am Morgen die Kleine Grundschule auf dem Lande in Ahlbeck.

„Auf der Vorpommern-Tour hat mich heute besonders beeindruckt, wie groß das Engagement vieler Menschen für ein lebendiges Miteinander hier im ländlichen Raum ist. Dass wir ab kommendem Schuljahr die Vergütung der Grundschullehrerinnen und -lehrer auf A13 und E13 anheben werden, ist der richtige Schritt der Wertschätzung für Ihre wichtige Arbeit“, sagte Ministerin Martin.

Im Greifen-Gymnasium Ueckermünde überzeugen sich die Ministerin und der Staatsekretär im Anschluss davon, wie der Polnischunterricht an der Schule angenommen wird. „Das Gymnasium ist gerade im Erlernen der polnischen Sprache seit vielen Jahren Vorreiter. Die Sprache des Nachbarn zu erlernen fördert interkulturelle Kompetenzen und erhöht zugleich die Chancen, an den Angeboten der Metropolregion Stettin stärker teilzuhaben,“ betont Dahlemann.

Auf dem Schulgelände hat auch die Kreismusikschule Uecker-Randow ihr Zuhause, welche in diesen Tagen ihr 60-jähriges Bestehen feiert. „Die Kreismusikschule hat schon vielen Generationen junger Menschen die Welt der Musik erschlossen – Direktorin Christiane Krüger leistet hier seit Jahren wertvolle Arbeit. Natürlich kommen wir nicht mit leeren Händen. Anlässlich des Jubiläums fördern wir die Brass-Band mit einer Summe von 2.500 Euro. Diese Förderung verbinden wir mit dem Wunsch, dass Sie hier so engagiert weitermachen. Auch im Zusammenspiel mit dem Förderverein sind Sie ein echtes Vorbild“, so Martin und Dahlemann. 

Das Schüler- und Jugendzentrum Eggesin besteht seit über 25 Jahren und ist seitdem im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe im Landkreis Vorpommern-Greifswald unentbehrlich. „Diese Einrichtung bietet Kindern und Jugendlichen bis zum 27. Lebensjahr seit vielen Jahren einen begehrten Treffpunkt. Ich danke den Mitarbeiterinnen für ihr jahrelanges Engagement in diesem wichtigen Bereich. Daher freut es mich umso mehr, dass ab dem nächsten Doppelhaushalt die Landeszuschüsse für die Jugendarbeit um 25 Prozent steigen und anschließend dynamisiert werden. Das ist ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit im Land,“ so beide abschließend.