Festspiele Mecklenburg-Vorpommern beenden Festspielsommer

Abschlusskonzert in der St.-Georgen-Kirche in Wismar

Nr.154-20  | 11.09.2020  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Kulturministerin Bettina Martin nimmt am Abschlusskonzert der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern in der St.-Georgen-Kirche in Wismar teil. Auf dem Programm des letzten Konzerts in der Jubiläumsfestspielsaison am Samstag, 12. September 2020, stehen Werke von Ludwig van Beethoven. Es spielt das NDR Elbphilharmonie Orchester.

„Mit diesem Konzert geht ein Festspielsommer zu Ende, der in vielerlei Hinsicht anders verlief als geplant“, sagte Kulturministerin Bettina Martin. „Das Coronavirus hat zur Absage vieler Konzerte geführt. Geplant waren fast 150 Konzerte, am Ende wurden es 64, an denen Besucherinnen und Besucher digital oder unter Pandemiebedingungen teilnehmen konnten. Das Abschlusskonzert wird noch einmal ein Höhepunkt sein, bei dem zwei Jubiläen aufeinandertreffen. Die Festspiele feiern ihr 30-jähriges Bestehen und würdigen Ludwig van Beethoven, der vor 250 Jahren geboren wurde. Auf dieses Konzertereignis im Beethoven-Jahr freue ich mich sehr“, so Martin.

Die Kulturministerin hob in dem Zusammenhang auch die Bedeutung der Festspiele für das Kulturangebot des Landes hervor. „Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern sind ein kultureller Juwel, der weit über die Grenzen unseres Landes hinaus leuchtet und viele Menschen anzieht. Sie stehen seit ihrer Gründung 1990 für Kreativität, Einfallsreichtum und bieten viele hochkarätige Konzerte. In ihren 30 Jahren standen die Organisatoren immer wieder vor Herausforderungen. Doch in diesem Jubiläumsjahr waren sie wohl besonders groß. Ich danke dem Intendanten Dr. Markus Fein für sein Wirken und freue mich darauf, in Wismar seine Nachfolgerin Ursula Haselböck zu treffen. Ihr wünsche ich gutes Gelingen und viel Erfolg“, sagte Martin.

Das Land unterstützt die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern über die Kulturförderung in diesem Jahr mit 205.000 Euro. Hinzu kommen Hilfen aus dem MV-Schutzfonds Kultur.