84 Referendarinnen und Referendare starten an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern

Oldenburg: Zum Schuljahresbeginn den angehenden Lehrkräften einen guten Start!

Nr.173-22  | 27.07.2022  | BM  | Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung

Am Donnerstag, 28. Juli 2022, begrüßt Mecklenburg-Vorpommern 84 angehende Lehrerinnen und Lehrer bei einer Festveranstaltung im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais in Schwerin. Sie treten ihren Vorbereitungsdienst an den staatlichen Schulen an.

Von den 84 Referendarinnen und Referendaren beginnen 22 den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Grundschulen, fünf das Referendariat für das Lehramt für Sonderpädagogik und sechs das Referendariat für das Lehramt an beruflichen Schulen. Hinzu kommen 24 Referendarinnen und Referendare für das Lehramt an Regionalen Schulen und 27 für das Lehramt an Gymnasien. 73 Prozent der zugelassenen Referendarinnen und Referendare haben ihr Erstes Staatsexamen in Mecklenburg-Vorpommern abgelegt.

„Wir gewinnen viermal im Jahr Lehramtsabsolventinnen und Lehramtsabsolventen für unseren Vorbereitungsdienst“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Dies zeigt, dass das Referendariat einen guten Ruf hat. Die Ausbildung an unseren Schulen und das Leben in unserem Land sind attraktiv. Wenn die Referendarinnen und Referendaren die Ausbildung überzeugt und sie gerne weiterhin an unseren Schulen arbeiten möchten, können sie dank der Übernahmegarantie des Landes ohne ein neues Bewerbungsverfahren gleich an den Schulen bleiben und direkt in den Lehrerberuf einsteigen“, betonte Oldenburg.

Zum 1. August eines jeden Jahres bietet das Land eine „Doppelqualifikation“ an. Diese besondere Form der Ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern eröffnet größere Chancen im Schuldienst des Landes.

„Die Doppelqualifikation ermöglicht, die eigenen Fähigkeiten und damit die Chancen für eine Arbeit im Schuldienst des Landes zu verbessern“, wirbt die Bildungsministerin. „Mit einer Doppelqualifikation wird die Einstellung als Lehrerin bzw. Lehrer flexibler. Den Referendarinnen und Referendaren ermöglicht sie neue Zugänge, denn sie können Unterricht in einer weiteren Schulart erleben und gestalten. Diese Form der Ausbildung bietet eine bessere Perspektive. Mit der Doppelqualifikation sind die angehenden Lehrerinnen und Lehrer breiter qualifiziert.“

Vier Referendarinnen und Referendare für das Lehramt an Regionalen Schulen wollen ab 1. August 2022 neben dem Zweiten Staatsexamen für das von ihnen studierte Lehramt die zusätzliche Unterrichtserlaubnis für die Tätigkeit an Grundschulen erwerben. 27 Referendarinnen und Referendare für das Lehramt an Gymnasien erwerben neben dem Zweiten Staatsexamen eine zusätzliche Unterrichtserlaubnis für die Tätigkeit an Grundschulen oder Regionalen Schulen. Der Vorbereitungsdienst mit Doppelqualifikation dauert 24 Monate, der reguläre Vorbereitungsdienst dauert 18 Monate.

Nach Abschluss des Lehramtsstudiums müssen Absolventinnen und Absolventen nicht lange auf den nächsten Bewerbungsdurchgang warten. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern stellt Mecklenburg-Vorpommern viermal im Jahr Referendarinnen und Referendare an den Schulen ein. Für die nächsten Einstellungstermine gelten folgende Bewerbungsfristen:

1. Februar 2023:          05.09.2022 – 26.09.2022

1. April 2023:              14.11.2022 – 05.12.2022

1. August 2023:           06.03.2023 – 27.03.2023

1. Oktober 2023:         15.05.2023 – 05.06.2023

Mehr Informationen: www.Lehrer-in-MV.de/referendariat