Länderübergreifende Abiturprüfungen beginnen

Ministerin Hesse wünscht Schülerinnen und Schülern viel Erfolg

Nr.071-17  | 24.04.2017  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

In Mecklenburg-Vorpommern beginnen am Dienstag, 25. April 2017, an 90 öffentlichen und freien allgemein bildenden Schulen die zentralen und länderübergreifenden Abiturprüfungen. In diesem Schuljahr können insgesamt 4.864 Schülerinnen und Schüler im Land das Abitur ablegen. Den Anfang machen die Prüfungen im Fach Deutsch. Die Englisch-Prüfungen folgen am Freitag, 28. April 2017, die Mathematik-Prüfungen am Mittwoch, 3. Mai 2017 und die Französisch-Prüfungen am Freitag, 5. Mai 2017. An Gymnasien und Gesamtschulen erreichen die Schülerinnen und Schüler das Abitur nach der Jahrgangsstufe 12, an Fachgymnasien nach der Jahrgangsstufe 13.

„Das Abitur ist der anspruchsvollste Schulabschluss. In den Prüfungstagen ist die Anspannung verständlicherweise groß. Ich hoffe, dass die Schülerinnen und Schüler gut vorbereitet und mit viel Selbstvertrauen in die Prüfungen gehen. Ich wünsche ihnen viel Erfolg und gutes Gelingen“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „In diesem Jahr stehen den Ländern erstmals Aufgaben aus dem gemeinsamen Aufgabenpool für die Abiturprüfungen zur Verfügung. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu einem deutschlandweit vergleichbaren Abitur. Für unser Land sind gemeinsame Abituraufgaben jedoch nichts Neues“, betonte Hesse.

Beim länderübergreifenden Abitur hatte sich Mecklenburg-Vorpommern bereits mit anderen Ländern zusammengetan: Seit 2014 gehört der Nordosten zu den Ländern, in denen die Schülerinnen und Schüler bei den Abiturprüfungen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik einige identische Aufgaben bzw. Aufgabenteile lösen. Mit dabei waren auch Bayern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen und Schleswig-Holstein, seit 2015 Brandenburg mit der Prüfung im Fach Deutsch.

Der gemeinsame Aufgabenpool der KMK für das Abitur ist ein Fundus an Abiturprüfungsaufgaben in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch. Die Aufgaben basieren auf den Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz für die Allgemeine Hochschulreife. Die Bildungsstandards werden seit 2014 in den gymnasialen Oberstufen aller Länder verbindlich umgesetzt. Erstellt werden die Aufgaben in gemeinsamer Arbeit durch Fachreferenten der 16 Länder in enger Kooperation mit dem Institut für Qualitätsentwicklung Berlin (IQB).