A 20: Bodengutachten muss Ursache für Fahrbahnschäden bei Tribsees klären

Auf der Autobahn A20 zwischen Tribsees und Bad Sülze in Richtung Rostock hinter der Trebeltalbrücke haben verstärkte Fahrbahnsetzungen es erforderlich gemacht, den betroffenen Abschnitt für den Verkehr in Richtung Rostock zu sperren (siehe Pressemitteilung Nr. 235 vom 23.09.2017). Die Ursache für diese Setzungen wird derzeit durch ein Bodengutachten ermittelt. Erst nach dessen Vorliegen können Schlüsse über Art und Umfang der erforderlichen Reparaturarbeiten gezogen werden.

Nr.238/17  | 27.09.2017  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Auf dem betroffenen Abschnitt liegt der ca. fünf Meter starke Straßendamm auf einer bis zu 20 Meter starken Torfschicht, die im Zuge des Baus der A 20 mit Hilfe von ca. 15 Zentimeter starken unbewehrten Mörtelpfähle, so genannte CSV-Säulen, stabilisiert wurde. Nach jetzigem Kenntnisstand ist zu vermuten, dass die technische Ursache für die Schädigung im Baugrund liegt. Eine Bestätigung muss ein vertiefendes Bodengutachten ergeben. Erst nach dessen Vorliegen können fundierte Aussagen zu den erforderlichen Reparaturmaßnahmen, deren Kosten und dem zeitlichen Aufwand getroffen werden.

Der Verkehr in Richtung Rostock wird seit der Sperrung am vergangenen Montag von der Anschlussstelle Tribsees über Bad Sülze und Sanitz zur Anschlussstelle Sanitz umgeleitet. Voraussichtlich ab Sonnabend, 30.9.2017, ist die Überleitung des Verkehrs in Richtung Rostock auf die Gegenfahrbahn eingerichtet, so dass dann sowohl in Richtung Rostock als auch in Richtung Stralsund je eine Fahrspur zur Verfügung steht. Zwei Spuren pro Richtung sind aufgrund des reduzierten Fahrbahnquerschnitts und der erforderlichen Befahrbarkeit durch Schwerlast- und Großraumtransporte nicht möglich.