Rostock: Land fördert Umgestaltung der Neuen Bleicherstraße sowie Liegeplatz im Überseehafen

Nr.277/17  | 29.11.2017  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Infrastrukturminister Christian Pegel übergibt am Freitag (01.12.2017) zwei Förderzusagen an den Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock, Roland Methling. Es handelt sich um Zusagen über rund 470.000 Euro aus Städtebaufördermitteln für die Neugestaltung der Neuen Bleicherstraße sowie über ca. 13 Millionen Euro (Fördersatz 78,65 Prozent) für die Erneuerung des Liegeplatzes 23 im Seehafen Rostock.

Wann:        Freitag, 01.12.2017, 09.45 Uhr

wo:              Rathaus Hansestadt Rostock , Neuer Markt 1

Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich eingeladen.

Die Hansestadt Rostock plant die Neugestaltung der Neuen Bleicherstraße im Erweiterungsgebiet „Ehemaliger Güterbahnhof“ im Sanierungsgebiet Stadtzentrum Rostock. Die Neue Bleicherstraße befindet sich in einem unsanierten Zustand und soll deshalb auf einer Länge von ca. 200 Metern einschließlich eines Wendehammers grundhaft mit Asphalt erneuert werden. Die Gehwege werden mit Betonsteinen neu gestaltet und am Wendehammer entstehen Pkw-Stellplätze. Zudem werden die Vorgärten der nördlich angrenzenden Häuserreihe begrünt. Auch eine neue Straßenbeleuchtung wird installiert. Voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2018 soll mit den Arbeiten begonnen werden.

 

Die Förderung der Investition im Überseehafen erfolgt auf Grundlage der Richtlinie zur Verbesserung der wirtschaftsnahen Infrastruktur von Häfen sowie zur Senkung von Kohlendioxid-Emissionen in Häfen. Der Liegeplatz 23 befindet sich an der Ostseite des Hafenbeckens B und ist Bestandteil des Schüttgutterminals von Pier III. Die Maßnahme beinhaltet Arbeiten im Bereich der landseitig an den Liegeplatz angrenzenden Verkehrsflächen und die erforderlichen Nassbaggerarbeiten im Liegeplatzbereich. Ziel ist es, Abfertigungsmöglichkeiten für Massengutfrachter der Schiffsklasse Panamax Bulker zu schaffen. Durch das Vorhaben verbessert sich langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens.