Neubrandenburg: Innenausbau des Friedländer Haupttors wird gefördert

Nr.154/18  | 26.06.2018  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Das Bauministerium unterstützt die Stadt Neubrandenburg (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) beim Innenausbau des Friedländer Haupttors mit Mitteln aus der Städtebauförderung in Höhe von rund 244.000 Euro. Die Gesamtausgaben liegen bei knapp 400.000 Euro.

Die Stadt Neubrandenburg plant, das Friedländer Haupttor zur Nutzung als Standesamt auszubauen. Das Vorhaben entspricht dem Gesamtkonzept der Stadt Neubrandenburg zur Belebung der Wallanlagen. Ein Teil des Standesamts ist bisher noch im Rathaus untergebracht. Ziel der Maßnahme ist, alle Arbeitsplätze des Standesamts zentral im Bereich des Friedländer Tors unterzubringen und damit die Arbeitsfähigkeit zu optimieren. Damit kommt die Stadt Neubrandenburg auch dem Wunsch der Bürger nach, eine zentrale Anlaufstelle für standesamtliche Angelegenheiten zu schaffen. Im Zuge der Maßnahme sollen im Haupttor ein Arbeitsbereich für drei Arbeitsplätze, ein weiterer kleiner Trauungsraum, der auch als Beratungs- und Veranstaltungsraum genutzt werden kann, sowie eine Toilette entstehen.

Das Friedländer Haupttor bildet gemeinsam mit dem Friedländer Vortor und dem dazwischen befindlichen Zollhaus die Friedländer Toranlage. Sie ist Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Die denkmalgeschützte Toranlage hat eine besondere städtebauliche und stadthistorische Bedeutung.