Bauminister Pegel übergibt in Schwerin zwei Zuwendungsbescheide

Nr.168/18  | 05.07.2018  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Bauminister Christian Pegel übergibt am Freitag (06.07.2018) in Schwerin dem Bürgermeister der Landeshauptstadt, Dr. Rico Badenschier, zwei Zuwendungsbescheide in Höhe von insgesamt rund 1,5 Millionen Euro. Städtebaufördermittel in Höhe von 558.000 Euro stehen zur Verfügung, um für das künftige Bildungs- und Bürgerzentrum an der Hamburger Alle 124 und das sonderpädagogische Förderzentrum „Am Fernsehturm“ an der Hamburger Allee 126 einen zentralen gemeinsamen Eingang zu schaffen. Die Gesamtausgaben dafür liegen bei rund 750.000 Euro. Für die Sanierung des Schlachtermarktes und der anliegenden Zufahrtsstraßen stehen rund 959.000 Euro aus Mitteln des Kommunalinvestitionsförderprogramms zur Verfügung bei Gesamtkosten von etwa 1,6 Millionen Euro.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich zu diesem Termin eingeladen.

Termin:       Freitag, 06. Juli 2018, 12:30 Uhr

Ort:             Schwerin, Schlachtermarkt

An der Hamburger Allee 124 im Stadtteil Mueßer Holz wird zurzeit das ehemalige Schliemann-Gymnasium zum BBZ umgebaut, das künftige Domizil der Stadtteil-Volkshochschule, des Stadtteilbüros sowie von Kulturvereinen und sozialen Diensten sein wird. Nach der noch für dieses Jahr geplanten Einweihung wird der zweite Gebäudeteil an der Hausnummer 126, der das Schulförderzentrum beherbergt, saniert. Mit Hilfe der Städtebaufördermittel sollen beide Gebäude einen gemeinsamen zentralen Eingangsbereich sowie neue Außenanlagen mit Rasenflächen, Pflanzen, Wegen, und Fahrradabstellplätzen erhalten. Damit sollen die Zugangsströme geordnet und Barrierefreiheit geschaffen werden.

Den Schlachtermarkt mit den Zufahrtsstraßen Landesrabbiner-Holdheim-Straße, Schlachterstraße und Domstraße will die Landeshauptstadt Schwerin grundhaft erneuern lassen. Damit sollen die Wohn- und Lebensqualität sowie die Verkehrssicherheit verbessert werden. Das historische Wegenetz, die Quartierstrukturen und die historischen Baumstandorte werden im Sinne des Denkmalschutzes berücksichtigt. Die Maßnahme soll kurzfristig beginnen und bis voraussichtlich Ende September 2019 abgeschlossen sein.