B 104: Letzte Radweg-Lücke zwischen Pasewalk und Polen geschlossen

Nr.229/18  | 31.08.2018  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Heute (31.08.2018) wird der Radweg entlang der Bundesstraße 104 zwischen Zerrenthin und Rossow für den Verkehr freigegeben. Mit dem rund 2,85 Kilometer langen straßenbegleitenden Abschnitt ist der Radweg zwischen Pasewalk und der polnischen Grenze nun bis auf einen kurzen Abschnitt in Rossow fertiggestellt.

Die B 104 ist eine wichtige überregionale West-Ost-Fernstraße, die Mecklenburg-Vorpommern mit der Metropolregion Stettin verbindet. Wegen der hohen Verkehrsbelegung von ca. 6.175 Kraftfahrzeugen pro Tag, davon 644 Lkw, zwischen Löcknitz und Pasewalk (Stand 2015) war die Einrichtung des straßenbegleitenden Radwegs für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer dringend erforderlich. Zum zusätzlichen Schutz wurden Schutzplanken am Fahrbahnrand errichtet.

Der Radweg wurde in 2,50 Metern Breite überwiegend in Asphaltbauweise errichtet. In Zerrenthin und in einem weiteren kleinen Abschnitt wurde der Radweg wegen der Baugrundverhältnisse gepflastert.

Als Ausgleichsmaßnahme werden in den kommenden Wochen 303 Winterlinden als durchgehende Allee gepflanzt, dazu weitere 54 Bäume als Ausgleich für den bereits fertiggestellten Abschnitt zwischen Rossow und Löcknitz. Dort war nicht genug Platz für die Ausgleichspflanzung.

Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt knapp 1,2 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.