Autobahnbrücke bei Neuhof wird erneuert

Nr.245/18  | 21.09.2018  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Die A 24 bei Neustadt-Glewe ist einer der am stärksten befahrenen Streckenabschnitte im Land. Um die Verkehrssicherheit auf der Strecke langfristig sicherzustellen, wird ab Oktober 2018 die Autobahnbrücke bei Neuhof erneuert. Diese liegt nahe der Anschlussstelle Neustadt-Glewe und führt die Autobahn über die eingleisige Bahntrasse zwischen Ludwigslust und Waren. Um die Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten, wird die Brücke in zwei Bauabschnitten erneuert.

Ab Mitte September richtet das beauftragte Bauunternehmen die Baustraße ein. Diese verläuft neben der Autobahn, so dass der Autobahnverkehr davon nicht beeinflusst wird.

Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt beginnen in der zweiten Oktoberwoche. Dabei wird die Brückenhälfte in Richtung Hamburg abgerissen und ersetzt. Ab Montag, 8. Oktober, wird die Baustellensicherung aufgebaut. Im Anschluss wird die Fahrbahn in Richtung Hamburg im Bereich der Brücke voll gesperrt. Beide Fahrstreifen werden auf die andere Brückenhälfte in Richtung Berlin verlegt und so an der Baustelle vorbeigeführt. So wird gewährleistet, dass während der Arbeiten in beide Richtungen je zwei – eingeengte – Fahrspuren zur Verfügung stehen. Bis Oktober 2019 soll der erste Bauabschnitt fertig gestellt sein.

Im Anschluss beginnt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Abteilung Autobahn, mit dem zweiten Bauabschnitt in Fahrtrichtung Berlin. Dafür wird diese voll gesperrt und der Verkehr über die Gegenfahrbahn geleitet, so dass wiederum zwei – eingeengte - Spuren je Richtung zur Verfügung stehen. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im September 2020 abgeschlossen werden.

Die Erneuerung der knapp 40 Jahre alten Brücke ist dringend erforderlich. Die Brücke ist Teil eines der höchstbelasteten Straßenabschnitte in Mecklenburg-Vorpommern, den täglich etwa 27.000 Fahrzeuge passieren, und weist erhebliche Schäden auf.

Die Bahntrasse unterhalb der Brücke kann während der Bauzeit größtenteils in Betrieb bleiben. Sie muss nur für einige Arbeiten kurzzeitig gesperrt werden, unter anderem für den Abbruch der Brückenwiderlager sowie den Auf- und Abbau des Trägergerüsts. Weitere Informationen dazu erteilt die Deutsche Bahn.

Die Kosten für die gesamte Brückenbaumaßnahme in Höhe von knapp 4,4 Millionen Euro trägt der Bund.

Die Autofahrer werden um Verständnis für die dringend erforderlichen Bauarbeiten und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.