Fahrrinne zum Nothafen Darßer Ort ist wieder freigebaggert

Das Baggerschiff "Lea Höj" beim Ausbaggern der Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort. Foto: EM Details anzeigen
Das Baggerschiff "Lea Höj" beim Ausbaggern der Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort. Foto: EM
Das Baggerschiff "Lea Höj" beim Ausbaggern der Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort. Foto: EM
Das Baggerschiff "Lea Höj" beim Ausbaggern der Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort. Foto: EM
Nr.274/18  | 24.10.2018  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Die Ausbaggerung der Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort ist abgeschlossen. Damit ist nun wieder eine ausreichende Wassertiefe für den Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), für Fischerboote sowie die Sportboote, die im Nothafen Schutz suchen, gewährleistet.

Vier Wochen lang hat das Baggerschiff „Lea Höj“ der Deutsch-Dänischen Wasserbau GmbH im Auftrag des Straßenbauamtes Stralsund etwa 20.000 Kubikmeter Sand aufgenommen und zunächst in einem temporären Unterwasser-Sanddepot im Nothafen zwischengelagert. Er soll nach Fertigstellung des Inselhafens Prerow und nach Schließung des Nothafens für die Renaturierung des Hafenbeckens genutzt werden.

Bei der Einrichtung des Depots wurde hinsichtlich Standort und Größe der Platzbedarf der Boote, die die Fahrrinne nutzen, berücksichtigt. „Auch wenn es zunächst etwas enger im Hafen wird, freue ich mich, dass die Nutzung des Nothafens am Darßer Ort bis zur Inbetriebnahme des Inselhafens Prerow sichergestellt ist“, sagt Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Er kündigt zudem an: „Bis zur Inbetriebnahme des Inselhafens wird die Zufahrt zum Nothafen freigehalten. Je nach Witterung und Strömung kann dies, so wie in diesem Jahr, zwei Baggerungen pro Jahr erforderlich machen.“ 

Die Kosten der jetzt beendeten Maßnahme stehen erst nach erfolgter Schlussrechnung fest.