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Startschuss für Breitbandausbau in Vorpommern-Greifswald

Nr.77/19  | 16.04.2019  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Am Donnerstag, 18. April 2019, nimmt Digitalisierungsminister Christian Pegel mit Landrat Michael Sack und Hans Sarkreida, Geschäftsführer der ATL Antennentechnik Lubmin, den ersten Spatenstich für den Breitbandausbau im Landkreis Vorpommern-Greifswald vor.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind zum Termin herzlich eingeladen.

Termin:     Donnerstag, 18. April 2019, 15 Uhr

Ort:           Wusterhusen, Wolgaster Straße Ecke Stichstraße in Richtung 
                  Konerow am Gebäude der Gasversorgung

Im Rahmen des Ausbaus der digitalen Infrastruktur erhalten die Gemeinden Lubmin, Kröslin, Wusterhusen, Rubenow, Brünzow und Katzow als erstes von 15 Projektgebieten im Landkreis Zugang zu schnellem Internet. Davon profitieren rund 2.800 Haushalte und 220 Unternehmen. Die ATL Antennentechnik beabsichtigt, im gesamten Ausbaugebiet ein reines Glasfasernetz mit FTTB-Standard einzurichten, also mit Glasfaseranschlüssen bis an die Gebäude.

Insgesamt stellt der Bund für den Ausbau des schnellen Internets in diesem Projektgebiet ca. 6,1 Millionen Euro bereit. Das Land unterstützt die Maßnahmen mit Fördermitteln in Höhe von rund drei Millionen Euro. Der Eigenanteil des Landkreises für diese Maßnahme liegt bei etwa einer Million Euro und kann aus Mitteln des Kommunalen Aufbaufonds gedeckt werden.

Hintergrund

Um die Bundesrepublik Deutschland mit zukunftsfähigen Breitbandnetzen zu versorgen, hat der Bund bisher mehr als 3,5 Milliarden Euro Fördermittel bereitgestellt. Die Förderung des Bundes beträgt dabei bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten eines Ausbauprojekts. Um den verbleibenden kommunalen Eigenanteil zu verringern, stellt das Land Mecklenburg-Vorpommern ergänzend eine Kofinanzierung zum Breitbandausbau bereit. Der Eigenanteil der Landkreise beträgt grundsätzlich zehn Prozent. Dieser wird aus dem Kommunalen Aufbaufonds finanziert und belastet deshalb nicht die einzelnen Kommunen. Das Land finanziert diese Ausgaben des Kommunalen Aufbaufonds aus dem Sondervermögen „Breitbandausbau in Mecklenburg-Vorpommern“ vor.

Sämtliche 97 Projektgebiete, mit denen Mecklenburg-Vorpommern nahezu flächendeckend für den Breitbandausbau überplant worden ist, erhielten den Zuschlag von Bund und Land. Damit konnten mehr als 800 Millionen Euro Bundesmittel nach M-V geholt werden. Das Land wird aus dem Sondervermögen „Breitbandausbau in Mecklenburg-Vorpommern“ rund eine halbe Milliarde Euro als Kofinanzierung des Landes sowie für die Vorfinanzierung der kommunalen Eigenanteile beitragen. Damit stehen insgesamt ca. 1,3 Milliarden Euro für den Breitbandausbau zur Verfügung.

Für den Ausbau des schnellen Internets in den 15 Projektgebieten im Landkreis Vorpommern-Greifswald stellt der Bund ca. 216,1 Millionen Euro bereit. Das Land unterstützt die Maßnahmen mit Fördermitteln in Höhe von rund 48 Millionen Euro. Der Eigenanteil des Landkreises liegt bei 25,2 Millionen Euro und kann aus Mitteln des Kommunalen Aufbaufonds gedeckt werden. Neben dem Beginn in Wusterhusen stehen zwei weitere Projektgebiete in den Startlöchern: Unter anderem in den Gemeinden Züssow, Gützkow und Stolpe beginnt der Breitbandausbau in Kürze. Die weiteren zwölf Projekte befinden sich im Auswahlverfahren.

Weiterführende Informationen zur Breitbandförderung des Landes aus dem Kommunalinvestitionsförderungsfonds finden Sie hier: www.regierung-mv.de/Landesregierung/em/Aktuell/?id=145993&processor=processor.sa.pressemitteilung.

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