Pegel übergibt Fördermittel für Breitbandausbau in Schwerin

Nr.248/19  | 30.09.2019  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Landesdigitalisierungsminister Christian Pegel übergibt am Dienstag, 1. Oktober 2019, den vorläufigen Zuwendungsbescheid des Landes für den Breitbandausbau in der Landeshauptstadt Schwerin an Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier. Die Fördermittel in Höhe von 5,8 Millionen Euro dienen der Kofinanzierung des Breitbandförderprogramms des Bundes.

Medienvertreterinnen und –vertreter sind zum Termin herzlich eingeladen.

Termin:       Dienstag, 1. Oktober 2019, 14.30 Uhr

Ort:              Schwerin, Rathaus, Am Markt 14

Mit Hilfe der Fördermittel soll die digitale Infrastruktur unter anderem in Friedrichsthal, Lankow, Warnitz und Görries ausgebaut werden. Insgesamt stellt der Bund für den Ausbau des schnellen Internets im Projektgebiet ca. 7,25 Millionen Euro bereit. Das Land unterstützt die Maßnahmen mit Fördermitteln in Höhe von rund 5,8 Millionen Euro. Der Eigenanteil der Landeshauptstadt Schwerin für die Maßnahme liegt bei etwa 1,45 Millionen Euro und kann aus Mitteln des Kommunalen Aufbaufonds gedeckt werden.

Der Ausbau der digitalen Infrastruktur erfolgt bis zum Gebäude mit Glasfaser, also mit sogenannter FTTB/H-Technologie. Diese ermöglicht die Versorgung der Nutzer mit Geschwindigkeiten von 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) oder mehr im Download. Von den noch ausstehenden Arbeiten profitieren insgesamt rund 1.740 Haushalte sowie 49 Schulen.

Hintergrund

Um die Bundesrepublik Deutschland mit zukunftsfähigen Breitbandnetzen zu versorgen, hat der Bund bisher mehr als 4,6 Milliarden Euro Fördermittel bereitgestellt. Im Rahmen des Breitbandförderprogramms hat er im Herbst 2018 den sechsten Förderaufruf und zwei Sonderaufrufe für Krankenhäuser und Schulen sowie Gewerbe- und Industriegebiete gestartet.

Die Förderung des Bundes beträgt dabei bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten eines Ausbauprojekts. Um den verbleibenden kommunalen Eigenanteil zu verringern, stellt das Land Mecklenburg-Vorpommern ergänzend eine Kofinanzierung zum Breitbandausbau bereit. Der Eigenanteil der Landkreise beträgt zehn Prozent. Dieser wird  aus dem Kommunalen Aufbaufonds finanziert und belastet deshalb nicht die einzelnen Kommunen. Das Land finanziert diese Ausgaben des Kommunalen Aufbaufonds aus dem Sondervermögen für den Breitbandausbau vor.

Insgesamt stehen ca. 1,3 Milliarden Euro für den Breitbandausbau in Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung.

Weiterführende Informationen zur Breitbandförderung des Landes aus dem Kommunalinvestitionsförderungsfonds finden Sie hier: www.regierung-mv.de/Landesregierung/em/Aktuell/?id=145993&processor=processor.sa.pressemitteilung.