Ortsumgehung Neubrandenburg wird freigegeben

Nr.273/19  | 18.10.2019  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Landesinfrastrukturminister Christian Pegel gibt am Montag, 21. Oktober 2019, mit Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, die Ortsumgehung Neubrandenburg im Zuge der Bundesstraße 96 für den Verkehr frei.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind zum Termin herzlich eingeladen. Bitte tragen Sie festes Schuhwerk.

Termin:    Montag, 21. Oktober 2019, 10 Uhr

Ort:           Neubrandenburg, neue Ortsumgehung

Anfahrt:    Über die B 104 ausschließlich aus Richtung Stadtzentrum. In Höhe der Sponholzer Straße nach rechts auf die neue Ortsumgehung abbiegen.

Die Stadt Neubrandenburg ist bislang der Schnittpunkt der Bundesstraßen 104 als Ost-West-Achse sowie der B 96 und der Landesstraße 35 als Nord-Süd-Achse. Diese Straßen bilden aktuell das Hauptstraßennetz der Stadt. Damit gelangten bislang nicht nur Einheimische, sondern vor allem auch die Durchgangsverkehre in die Neubrandenburger Innenstadt.

Die nun fertiggestellte Ortsumgehung von der B 96 Süd bis zum Knotenpunkt mit der B 104 Ost mit einer Gesamtlänge von 3,8 Kilometern soll Abhilfe schaffen. Zuvor wurde bereits die B 104 im Bereich der ehemaligen Hochbrücke ausgebaut. Die neue Ortsumgehung führt den überörtlichen Verkehr südöstlich um das Zentrum herum. Sie dient somit der Entlastung vorhandener Straßen, insbesondere des Stadtrings. Damit werden Lärm- und Schadstoffemissionen reduziert, die Wohnqualität gesteigert, der öffentliche Nahverkehr verbessert und die Verkehrssicherheit spürbar erhöht. Mit der Veränderung der Streckencharakteristik wird zudem die Verkehrsverbindung der B 96 zwischen Neustrelitz und der A 20 gestärkt.

Die Kosten für die Maßnahme betragen insgesamt 72 Millionen Euro und werden größtenteils vom Bund getragen. Die Stadt Neubrandenburg und Versorgungsunternehmen beteiligen sich mit ca. 1,1 Millionen Euro. Die Maßnahme wurde von der Deges geplant und betreut.

Die Arbeiten in Neubrandenburg werden bis ins kommende Jahr fortgesetzt, um den ca. 500 Meter langen Anschluss von der B 104 an den Knoten Johannesstraße herzustellen. Mit diesem soll auch der bestehende Bahnübergang in der Sponholzer Straße zurückgebaut und durch eine Straßenüberführung ersetzt werden. Der Stadtanschluss wird voraussichtlich im vierten Quartal 2020 fertiggestellt.