Neue Umgehungsstraße entlastet Neubrandenburger ab heute von Staus

Nr.274/19  | 21.10.2019  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Infrastrukturminister Christian Pegel hat heute (21.10.2019) mit Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, die Ortsumgehung Neubrandenburg freigegeben.

„Nach rund drei Jahren Bauzeit können wir heute den größten Abschnitt der neuen Umgehungsstraße für den Verkehr öffnen. Sie wird eine große Entlastung für die Neubrandenburger und ihre Gäste bringen“, sagte Minister Christian Pegel.

„Dank der Ortsumgehung werden die Verkehre entzerrt. Staus und die damit einhergehende Belastung durch Lärm und Abgase, die die Anwohner der Ein- und Ausfahrtstraßen über viele Jahre belastet haben, werden deutlich abnehmen“, sagte Enak Ferlemann als Vertreter des Bundes.

Die Stadt Neubrandenburg ist Schnittpunkt der beiden überregionalen Verkehrsachsen B 104 als Ost-West-Achse und B 96 als Nord-Süd-Achse. Der hohe Anteil an Durchgangsverkehr auf der Ortsdurchfahrt Neubrandenburg sowie das gleichzeitige Aufeinandertreffen von mehreren Bundes- und Landesstraßen führte bislang zu einer sehr hohen Verkehrsdichte in der Stadt.

Die Ortsumgehung Neubrandenburg ist in zwei Baulose geteilt. Heute wurde das erste Baulos, der rund 3,3 Kilometer lange Abschnitt von der B 96 Süd bis zum Knotenpunkt mit der B 104 Ost, eingeweiht. Zuvor war bereits die B 104 im Bereich der ehemaligen Hochbrücke ausgebaut worden.

Das Baulos 2 beinhaltet den Anschluss der Ortsumgehung an das städtische Straßennetz, den so genannten nördlichen Stadtanschluss am Knoten Johannesstraße, sowie den Rückbau des Bahnübergangs Sponholzer Straße. Diese Arbeiten werden voraussichtlich im vierten Quartal 2020 abgeschlossen.

Die Kosten für die Maßnahme betragen insgesamt 72 Millionen Euro und werden größtenteils vom Bund getragen. Die Stadt Neubrandenburg und Versorgungsunternehmen beteiligen sich mit zusammen ca. 1,1 Millionen Euro. Geplant und durchgeführt wurde der Bau der neuen Straße von der Deges, der gemeinsamen Projektmanagementgesellschaft von Bund und Ländern.

„Die neue Ortsumgehung, die nun den überörtlichen Verkehr südöstlich um das Stadtzentrum herumführt, wird Wohnqualität und Verkehrssicherheit in Neubrandenburg spürbar verbessern“, sagte Christian Pegel und fügte hinzu: „Ich danke allen, die die Umgehungsstraße möglich gemacht haben. Und denen, die sie nutzen, wünsche ich stets gute und sichere Fahrt.“

Weitere Infos finden Sie online in der Projektbeschreibung der Deges.