Meistereien sind gerüstet für Schnee und Eis

Nr.312/19  | 16.11.2019  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

In dieser Woche mussten Autofahrer in M-V am frühen Morgen erstmals zum Eiskratzer greifen. Auch die 24 Straßenmeistereien und sieben Autobahnmeistereien in Mecklenburg-Vorpommern sind bereits auf den Winterdienst eingestellt. Die Salzlager im Land sind mit 36.800 Tonnen Streusalz aufgefüllt. Insgesamt 156,2 Kilometer Schneezaunmaterial stehen bereit. Zudem sind in der gesamten Straßenbauverwaltung des Landes die Einsatzpläne aufgestellt, die Winterdienstfahrzeuge vorbereitet und die Abstimmung mit den Winterdienstvertragspartnern getroffen worden.

„Wir sind gerüstet für den Winter auf den Straßen: Bei entsprechender Witterung sind die Straßen- und Autobahnmeistereien rund um die Uhr mit 769 Kolleginnen und Kollegen besetzt“, sagt Infrastrukturminister Christian Pegel. Die Autobahn- und Straßenmeistereien erhalten mehrmals täglich die aktualisierten Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes. Darauf basierend werden die Personal-Einsatzpläne konkretisiert und bei Bedarf Winterdienstvertragspartner eingesetzt. 

Ausgerüstet sind die Meistereien mit 196 eigenen Streu- und Räumfahrzeugen. Sie werden durch 266 Fahrzeuge von Vertragspartnern ergänzt, die mit landeseigenen Schneepflügen und Streutechnik ausgestattet werden. Insgesamt betreuen die Meistereien damit ein Straßennetz von 1.909 Kilometern Bundesstraße, 3.327 Kilometern Landesstraße und 1.255 Kilometern Kreisstraße sowie 564 Kilometern Bundes-Autobahn.

Zum Schutz der Umwelt wird seit mehreren Jahren eine Sprühtechnik mit einer Sole-Lösung eingesetzt – so auch in diesem Jahr „Aufgrund ihrer großen Vorteile bei Glätte bei deutlich geringerem Salzeinsatz setzen wir auch in diesem Jahr auf die Sole-Lösung“, kündigt Christian Pegel an. Mit der eingesetzten Sprühtechnik kann die Lösung schneller auf die Fahrbahn aufgetragen werden und mit einer deutlich längeren Liegedauer überzeugen. Allerdings kann sie nicht bei schnee- und eisbedeckter Fahrbahn und bei sehr niedrigen Temperaturen verwendet werden.

„Die Kollegen in den Meistereien sind bei Bedarf rund um die Uhr im Einsatz - für freie Straßen im Land und unser aller Sicherheit im Straßenverkehr“, sagt Christian Pegel. Außerdem betont er: „Der Winterdienst ist nur ein Baustein für freie Straßen zur dunklen Jahreszeit. Es liegt auch an jedem Verkehrsteilnehmer, sich im Straßenverkehr den Wetterverhältnissen entsprechend zu verhalten. Wintergerechte Reifen, eine intakte Fahrzeugbeleuchtung und vor allem eine angepasste Fahrweise sind geboten.“