Sanierung der A 20 bei Wismar früher fertig als geplant

Nr.313/19  | 18.11.2019  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Seit dem Frühjahr 2018 wurde die Autobahn 20 zwischen Wismar-Mitte und Zurow saniert. Am Donnerstag, 21. November 2019, werden die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen. Damit kann der Verkehr in Fahrtrichtung Lübeck wieder zweispurig und ohne baustellenbedingte Einschränkungen rollen. Auf der Richtungsfahrbahn Rostock wird es - bedingt durch den notwendigen Abbau der Gleitwand und den Rückbau der Verkehrssicherung - noch einige Tage zu Verkehrseinschränkungen kommen.

Landesinfrastrukturminister Christian Pegel lobte die Mitarbeiter der Abteilung Autobahn des Landesamts für Straßenbau und Verkehr sowie die Bauunternehmen für die zügige Arbeit: „Dass die Sanierung mehr als zwei Wochen vor dem geplanten Termin fertiggestellt werden konnte, ist ein toller Erfolg. Der Streckenabschnitt wird täglich von bis zu 40.0000 Autos und Lastwagen genutzt. Mit der vorzeitigen Freigabe erleichtern wir allen die Durchfahrt auf der Strecke - sie sparen Zeit und Nerven.“

Die Sanierung der Fahrbahn war dringend erforderlich, da bei Asphaltuntersuchungen starke Schäden und Risse in den Bitumenschichten festgestellt worden waren.

Der Minister betont: „Bund und Land haben sich mit Fokus auf das bestehende Straßennetz und die Bedeutung eines angemessenen Straßenzustands den Grundsatz ‚Erhalt vor Neubau‘ auferlegt und investieren schwerpunktmäßig in diesen Bereich.“ Grundsätzlich gilt, dass Fahrbahndecken auf Autobahnen alle zwölf bis fünfzehn Jahre erneuert werden sollen, um Schäden im Unterbau zu vermeiden.

„Uns ist bewusst, dass Straßenbauarbeiten die Verkehrsteilnehmer beeinträchtigen – und nicht nur diese.  Angrenzende Städte und Gemeinden müssen in vielen Fällen Ausweichverkehre aufnehmen“, sagt Christian Pegel. Er dankte daher auch den Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern, die den Arbeiten größtenteils Verständnis entgegengebracht haben. „Planer und Durchführende geben stets ihr Möglichstes, die Beeinträchtigungen so kurz und gering wie möglich zu halten. In diesem Fall hat dies gar zu einer zweiwöchigen Verkürzung der Bauzeit geführt“, so Pegel.

Informationen zur gesamten Maßnahme finden Sie hier: www.regierung-mv.de/Landesregierung/em/Aktuell/?id=146876&processor=processor.sa.pressemitteilung