Windenergie offshore

Symbolfoto: Windkraftanlagen auf See Details anzeigen

Windpark auf See

Symbolfoto: Windkraftanlagen auf See

Windpark auf See

Im Flachwasserbereich im Breitling gegenüber dem Seehafen Rostock wurde Anfang 2006 die erste Offshore-Windkraftanlage in Deutschland als Demonstrationsanlage errichtet.

Der erste kommerzielle Offshore-Windpark vor der deutschen Ostseeküste „EnBW Baltic 1“ (21 Anlagen mit ca. 50 MW Gesamtleistung) in der 12 Seemeilenzone ist im Mai 2011 in Betrieb gegangen und hat mit ca. 200 GWh p.a. zur Windstromerzeugung im Land beigetragen. Der Windpark „EnBW Baltic 2“ in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns mit 80 Anlagen und einer Gesamtleistung von ca. 288 MW wurde offiziell im September 2015  eröffnet. Bei 4.000 Volllaststunden im Jahr wird ein Ertrag von ca. 1.200 GWh erwartet.

Durch den Einsatz dieser Anlagen werden 174.000 t/a Erdgas und 435.000 t/a CO2 eingespart.

Die Windparks „Wikinger“ (350 MW) und „Arkonabecken Südost“ (440 MW) wurden 2006/2007 vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) genehmigt, haben Ende 2014 ihre Kapazitätszuweisungen von der Bundesnetzagentur (BNetzA) erhalten und sollen 2017 resp. 2018 in Betrieb gehen.

Ein weiterer Offshore-Windpark „Arcadis Ost 1“ innerhalb des Küstenmeeres wurde 2014 durch das StALU Stralsund genehmigt. Dort sollen 58 Anlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 348 MW errichtet werden. Darüber hinaus wurden beim BSH weitere Anträge für Offshore-Windparks in der AWZ der Ostsee gestellt. „Arcadis Ost 1“ und die Letztgenannten werden voraussichtlich erst nach 2020 errichtet werden können.

Publikationen und Dokumente

OFFSHORE-WIND

Energiewende aus Mecklenburg-Vorpommern

Fragen und Antworten zur Offshore-Windenergie

Flyer, Stand: Juni 2014