Ergebnisse des "Schweriner Versuchs"

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Teilnehmer des Schweriner Versuchs

Die Ergebnisse und die Filmdokumentation zum sogenannten "Schweriner Versuch" wurden im Beirat Radverkehr beim Bundes­ver­kehrs­minis­terium vorgestellt. Damit liegen erstmals wissenschaftliche Daten zum Pendlerverkehr im Stadt-Umland vor, die Kommunen bei ihrer Verkehrsplanung heran ziehen können.

Unter Folgendem Link ist der komplette Versuch samt den Ergebnissen dokumentiert: Schweriner Versuch - Der Verkehrsmittelvergleich

Zentrales Ergebnis der Studie ist, dass für alle Pendler das Fahrrad und das Pedelec die sinnvollsten Fahrzeuge sind.

Im April startete in der Landeshauptstadt ein Verkehrsmittelvergleich, bei dem Testpersonen jeweils mit Fahrrad, Pedelec, Pkw und Motorrad (beide jeweils als Elektro- und Benzinvariante) aus einem Vorort auf dem jeweils kürzesten Weg morgens ins Zentrum und am Nachmittag wieder zurück fuhren. Weiterhin wurde Testpersonen begutachtet, die entweder einen Fußweg oder eine Strecke per Faltrad mit dem ÖPNV kombinierten.

Messwerte wie Zeit, Länge des Weges, Energieverbrauch, Kohlendioxidausstoß und Gesundheitswerte, wie Kalorienverbrauch und Herzfrequenz wurden bei dem Versuch gleichermaßen erfasst.

Ziel des Projektes war es, wissenschaftliche Daten zum Pendlerverkehr zu erheben, um für den Pendler u.a. die Kosten, die Zeit, den Stress und die Umweltbelastungen seines Verkehrsverhaltens zu ermitteln. Die zugrunde gelegte Vermutung: In einem Bereich bis zu zehn Kilometern liegt ein hohes Potenzial, um vom Auto umzusteigen.

Träger des Projekts war die Hochschule Wismar. Das Projekt wurde gemeinsam mit EcoLibro und dem TÜV Nord erarbeitet. Die Kosten in Höhe von rund 57.000 Euro wurden vom Bundesverkehrsministerium getragen.

Publikationen und Dokumente

Schweriner Versuch

Verkehrsmittelvergleich von Fahrrad, Pedelec, Pkw und Motorrad in der Stadt-Umland-Beziehung von Pendlerströmen

Studie im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans