Ronald Normann verlässt Landesamt für Straßenbau und Verkehr

Nr.265/19  | 14.10.2019  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Nach mehr als 20-jähriger Tätigkeit verlässt Ronald Normann die Straßenbauverwaltung des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Der bisherige Abteilungsleiter Autobahn im Landesamt für Straßenbau und Verkehr wechselt als Direktor der Niederlassung Nordost in Stolpe zur Autobahngesellschaft des Bundes (siehe „Hintergrund“ ganz unten).

„Herr Normann hat sich in verschiedenen leitenden Funktionen der Straßenbauverwaltung außerordentlich verdient gemacht. Öffentlich bekannt wurde er als Krisenmanager nach dem unerwarteten Absacken der Autobahn 20 bei Tribsees“, sagte Verkehrsminister Christian Pegel. Er bedankt sich für die gute Zusammenarbeit und sagte zugleich: „Ich gehe davon aus, dass uns Ronald Normanns Kompetenz und Engagement erhalten bleiben. Er wird auch in seiner neuen Position für die Autobahnen in Mecklenburg-Vorpommern zuständig sein, nur eben in der Autobahngesellschaft des Bundes, die ab 2021 alle deutschen Autobahnen verwalten wird.“ Er freue sich zudem sehr, dass Herr Normann zugestimmt hat, trotz des Wechsels und der neuen Aufgaben bis dahin in beratender Funktion bei den Arbeiten an der A20-Großbaustelle zu unterstützen.

Diplom-Ingenieur Ronald Normann, 1963 in Rostock geboren, begann 1997 als Dezernent für Betrieb und Verkehr und später für Straßenbau im Straßenbauamt Güstrow seine Laufbahn in der Straßenbauverwaltung Mecklenburg-Vorpommern. Seit 2010 war er in leitenden Funktionen des Straßenbauamts Güstrow tätig. 2016 wurde er im Rahmen der Umstrukturierung der Straßenbauverwaltung Leiter der Autobahnabteilung im Landesamt.

Diese Funktion übernimmt nun kommissarisch Baudirektor Burkhard Kohn, bisheriger Stellvertreter von Ronald Normann.

Hintergrund

Die Bundesautobahnen werden ab dem 1. Januar 2021 nicht mehr in Auftragsverwaltung durch die Länder, sondern in Bundesverwaltung geführt. Der Bund wird die alleinige Verantwortung für Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Verwaltung und Finanzierung der Bundesautobahnen übernehmen. Dafür hat er 2018 eine Infrastrukturgesellschaft gegründet, die „Autobahn GmbH des Bundes“.

Im Rahmen des Transformationsprozesses werden zum 1. Januar 2021 auch die übrigen Kolleginnen und Kollegen der heutigen Autobahnabteilung des Landesamtes sowie der Autobahnmeistereien und der Fernmeldemeisterei Autobahnaufgaben für die GmbH erfüllen. Sie können selbst entscheiden, ob sie – so wie jetzt Herr Normann – zur Autobahngesellschaft wechseln oder im Rahmen von Gestellungen/Zuweisungen als Landesbeschäftigte Aufgaben der GmbH erledigen.

Für die Bundesstraßen bleibt es bei der Auftragsverwaltung durch die Länder. Weitere Informationen zur Autobahngesellschaft des Bundes finden Sie auf www.autobahn.de.