Ländliche GestaltungsRäume

Demographischer Wandel - eine Herausforderung für den ländlichen Raum

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Straßenansicht in Tribsees

Straßenansicht in Tribsees

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Mecklenburg-Vorpommern ist überwiegend ländlich geprägt. Viele der ländlichen Regionen – nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern – sind besonders stark vom demografischen Wandel geprägt: die Bevölkerungszahlen sind in den zurückliegenden Jahren teilweise stark zurückgegangen. Vor allem junge Menschen sind abgewandert. Und das Durchschnittsalter der Gebliebenen ist gestiegen. Diese Entwicklung zieht Konsequenzen in der infrastrukturellen Ausstattung nach sich: Kindergärten und Schulen schließen ebenso wie Geschäfte und Arztpraxen, Busse fahren nicht mehr so oft wie früher, die Wege zu öffentlichen Einrichtungen und Angeboten werden länger.
Einigen Dörfern ist es gelungen, dieser Entwicklung neue Ideen entgegenzusetzen. Und damit teilweise sogar den Trend umzukehren: Sie verzeichnen wieder Zuzug junger Familien. Andere Kommunen hingegen müssen aktiv dabei unterstützt werden, diesen Entwicklungen Einhalt zu gebieten. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort möchte die Landesregierung Mittel und Wege finden, um ein gutes Leben im ländlichen Raum sicherzustellen.

Ziel der Landesinitiative "Ländliche GestaltungsRäume" ist es, Vorhaben zu unterstützen, die innovative, modellhafte Lösungsansätze für den strukturschwachen ländlichen Raum darstellen. Das können Ideen aus den Bereichen Mobilität, Nah und Gesundheitsversorgung ebenso sein wie Bildung, Kinderbetreuung, Kommunikation oder Kultur. Neben der finanziellen Förderung solcher Projekte gilt es, die Gemeinden beratend zu begleiten und anhand der Erkenntnisse aus dieser Arbeit bestehende Instrumente zur Unterstützung des ländlichen Raums zu überprüfen und neue zu entwickeln.