Brodkorb: Wir wollen Vereine steuerlich entlasten

Vereine sollen künftig steuerlich stärker entlastet werden. Mecklenburg-Vorpommern unterstützt eine entsprechende Bundesratsinitiative. © DOC RABE Media - Fotolia.com Details anzeigen
Vereine sollen künftig steuerlich stärker entlastet werden. Mecklenburg-Vorpommern unterstützt eine entsprechende Bundesratsinitiative. © DOC RABE Media - Fotolia.com
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Nr.17/18  | 26.06.2018  | FM  | Finanzministerium

Mit der Dialogtour ist Finanzminister Mathias Brodkorb derzeit in engem Kontakt mit vielen Vereinsverantwortlichen. Ein Thema ist dabei immer auch der sogenannte wirtschaftliche Geschäftsbetrieb. Mit einer Bundesratsinitiative soll nun die Steuerbelastung gemeinnütziger Vereine gesenkt werden. Heute beschloss das Kabinett die entsprechende Initiative zu unterstützen.

Unterhalten Vereine sogenannte wirtschaftliche Geschäftsbetriebe, müssen sie die Gewinne grundsätzlich wie jedes Unternehmen besteuern. Allerdings gewährt der Staat gemeinnützigen Vereinen einen Freibetrag. Bislang wurde für Gewinne keine Gewerbe- oder Körperschaftsteuer gezahlt, wenn die Einnahmen inklusive der Umsatzsteuer (Bruttoeinnahmen) einen Betrag von 35.000 Euro nicht überschritten haben. Diese Besteuerungsgrenze ist seit mehr als zehn Jahren nicht verändert worden. Nun will die Hansestadt Bremen eine Bundesratsinitiative starten, mit der die Steuerbefreiung auf den Betrag von 45.000 Euro angehoben werden soll.

Das Kabinett von Mecklenburg-Vorpommern hat in seiner heutigen Sitzung diese Gesetzesänderung beraten und das Land wird sie als Mitantragsteller im Bundesrat unterstützen.

Finanzminister Mathias Brodkorb: „Das Ehrenamt ist Rückgrat unserer Gesellschaft. Bei der Dialogtour kam ich mit vielen Menschen ins Gespräch, die von der Bürokratie überfordert sind. Daher ist es gut, dass wir mit der Anhebung der Besteuerungsgrenze den Vereinen helfen, ihren Verwaltungsaufwand zu reduzieren.“