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Von den Dänen lernen: Exkursion ins Moesgaard-Museum

Aufbaustab reist ins dänische Museum für Archäologie und Ethnologie

Nr.128-18  | 06.08.2018  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Die Landesregierung treibt die Pläne für ein Archäologisches Landesmuseum (ALM) voran. Von Dienstag, 7. August 2018, bis Mittwoch, 8. August 2018, reist der sogenannte Aufbaustab für das ALM in Mecklenburg-Vorpommern nach Dänemark, um das Moesgaard-Museum für Archäologie und Ethnologie in Aarhus (Jütland) zu besichtigen. Ein Zwischenstopp ist im Wikinger-Museum in Haithabu in Schleswig-Holstein geplant. Kulturministerin Birgit Hesse und Finanzminister Mathias Brodkorb nehmen an der Exkursion teil.

„Die Häuser in Haithabu und Aarhus sind erfolgreich arbeitende Museen. Wir wollen mit den Ausstellungsmachern ins Gespräch kommen und schauen, was bei den Besucherinnen und Besuchern gut ankommt“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Das Moesgaard-Museum hat seit seiner Eröffnung vor vier Jahren viel Zuspruch bekommen. Von der Präsentation der Ausstellung können wir sicher etwas lernen. Und ich möchte in Erfahrung bringen, was die erfolgreiche Zusammenarbeit des Museums mit der Universität Aarhus ausmacht. Die Zusammenarbeit des Archäologischen Landesmuseums mit der Universität Rostock soll auch bei uns ein Schwerpunkt sein“, betonte Hesse.

„Unser Archäologisches Landesmuseum soll ein familienfreundliches Museum werden“, sagte Finanzminister Mathias Brodkorb. „Wir wollen sehen, wie die Museen in Schleswig-Holstein und Dänemark es schaffen, dies zu erreichen, ohne andere Zielgruppen oder gar ihren wissenschaftlichen Anspruch aus dem Blick zu verlieren. Darüber hinaus interessiert uns, wie es gelingen kann, interessante Ausstellungskonzepte mit moderner Architektur zu verbinden. Auf die Antworten aus dem Moesgaard-Museum, das 2014 einen Neubau erhalten hat, bin ich gespannt“, so Brodkorb.   

Neben Kulturministerin Hesse und Finanzminister Brodkorb zählen der künftige wissenschaftliche Leiter des ALM, Hans-Jörg Karlsen, Prof. für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Rostock, und der Landesarchäologe Dr. Detlef Jantzen zur Delegation. Außerdem werden Abgeordnete der Rostocker Stadtvertretung, ein Vertreter des Büros des Rostocker Oberbürgermeisters und zwei Vertreter der Initiative Pro Archäologisches Landesmuseum (IPAL) nach Haithabu und Aarhus reisen.

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