Ulmicum: Architekten gesucht

Nr.04/19  | 30.01.2019  | FM  | Finanzministerium

Der Universitäts-Campus in der Rostocker Ulmenstraße – kurz: Ulmicum – ist eines der größten Bauvorhaben des Landes. Nun folgt der nächste Schritt: Gebaut werden soll eine neue Bibliothek mit Seminarräumen für die Philosophische Fakultät der Universität Rostock sowie ein Verwaltungsgebäude für das Staatliche Schulamt und das Institut für Qualitätsentwicklung (IQ M-V).

Mit der Ausschreibung eines Realisierungswettbewerbes hat der landeseigene Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern (BBL M-V) jetzt die nächste Planungsphase eingeleitet. Zunächst werden mit einer EU-weiten Ausschreibung bis zum 14. Februar 2019 Architekten und Planungsbüros gesucht, die sich an dem Wettbewerb beteiligen. Nach Auswahl durch den BBL M-V haben dann insgesamt 20 Büros bis 15. Mai dieses Jahres Zeit, ihre Ideen in Planungen zu untersetzen und einzureichen.

Ein Preisgericht mit internationaler Beteiligung wird am 17. Juni 2019 den Sieger küren. Der erste Preis ist mit 63.000 Euro dotiert – insgesamt stehen 318.000 Euro für den Wettbewerb zur Verfügung.

Mit diesem Wettbewerb werden die umfangreichen Investitionen des Landes in den weiteren Ausbau des Campus fortgesetzt. Finanzminister Mathias Brodkorb: „Nun wird es konkret und das Ulmicum nimmt weiter Form an. Es werden sich nicht nur die Bedingungen von Forschung und Lehre deutlich verbessern, auch das Stadtbild verändert sich mit der Campus-Uni. Ich freue mich daher auf einen hochkarätigen Wettbewerb und hoffe auf viele kreative Ideen.“

Prof. Dr. Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock ergänzt: „Mit dem Architekturwettbewerb im 600. Jubiläumsjahr der Universität startet ein wichtiges Bauvorhaben, das unsere Alma Mater in Lehre und Forschung entscheidend weiterentwickelt. Daher bin ich dem Finanzministerium, dem BBL M-V und dem Bildungsministerium für diesen wichtigen Schritt dankbar. Auf das Ergebnis des Wettbewerbes bin ich sehr gespannt, wird damit doch ein bedeutendes Bauwerk für unsere Hanse- und Universitätsstadt geschaffen.“