Innenminister Caffier zu Gewaltausbruch bei Pokal-Spiel in Rostock:

Fußballchaoten haben sich erneut ins Abseits gestellt und dem Image ihrer Vereine und der Stadt Rostock geschadet

Nr.124  | 15.08.2017  | IM  | Ministerium für Inneres und Europa

„Die Fußballchaoten haben sich beim gestrigen Pokal-Spiel erneut ins Abseits gestellt und dem Image ihrer Vereine und der Stadt Rostock geschadet“, so das Fazit von Innenminister Lorenz Caffier, der das Spiel gestern selbst im Stadion verfolgt hat. „Es zeigte sich leider das altbekannte Gesicht rivalisierender Gruppen, die mit ihren gewaltsamen Auseinandersetzungen zur Schande des Fußballs geworden sind. Echte Fans schaden ihrem Verein nicht, sie treten ein für die Werte des Sports, unterstützen ihren Verein mit Herzblut und nicht mit Gewalt. Das, was gestern Millionen Fernsehzuschauer live sehen konnten, bringt den Fußball in Verruf. Wieder einmal ist eine Grenze überschritten worden, und wir sind nicht bereit, das zu tolerieren. Vereine, Polizei und Gesellschaft wollen und dürfen uns nicht an solche Bilder gewöhnen. Derartige Angriffe zielen auf das Herz unseres demokratischen Gemeinwesens und schaden nicht nur dem Sport. Wir haben gestern aber auch andere Bilder gesehen, die Mut machen. Die wahren Fans haben sich im Stadion hörbar distanziert. Wir brauchen diesen Aufstand der Anständigen auf den Besuchertribünen und eine klare Distanzierung von Gewalt, auch durch die neue Vereinsführung von Hansa Rostock. Sie muss alles dafür tun, um solche hemmungslosen Handlungen im Stadion zu verhindern. Dem muss ein für alle Mal ein Riegel vorgeschoben werden. Dazu gehört auch eine Distanzierung des Vereins von den Ultras.“