Erlebnisreiche Ferientage im Outdoor Camp der Polizei

Minister Caffier: Ein Projekt mit einer schönen Tradition

Nr.134  | 21.08.2017  | IM  | Ministerium für Inneres und Europa

Noch bis morgen verbringen 66 Kinder und Jugendliche eine Ferienwoche im Outdoor Camp der Polizei in der Landesfeuerwehrschule in Malchow. 23 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus verschiedenen Dienststellen der Landespolizei kümmern sich als Betreuer um die Kinder. Sie organisieren ein abwechslungsreiches Ferienprogramm und sind vertrauensvolle Ansprechpartner. Höhepunkt ist traditionell der Polizei- und Feuerwehraktionstag am heutigen Tag, bei dem auch Innenminister Lorenz Caffier und Anja Hamann, Leiterin des Führungsstabs des Polizeipräsidiums Rostock, die Kinder besuchten. Sie sahen sich gemeinsam mit den Ferienkindern eine Vorführung von spezieller Kriminaltechnik und ein Training von Spezialkräften an.

 „Ich bin immer wieder beeindruckt, mit welchem Engagement und Fingerspitzengefühl unsere Polizistinnen und Polizisten hier mit den Kindern und Jugendlichen umgehen, die nicht selten selbst Zeugen von Gewalt oder Opfer von Straftaten wurden. Trotz aller ernsthaften Themen, die hier besprochen werden, stehen natürlich Ferienspaß und Erholung im Mittelpunkt“, so der Minister.

 Das Outdoor-Camp ist für Kinder, die z.B. in Großfamilien oder Kinderheimen aufwachsen bzw. deren Eltern finanziell nicht in der Lage sind, ihren Kindern eine Ferienfahrt oder die Mitgliedschaft in Sportvereinen zu ermöglichen. Auch Kinder, die Opfer von Straftaten geworden sind, werden durch die Fachkräfte der örtlich zuständigen Jugendämter bzw. Präventionssachbearbeiter der Kommunen ausgewählt. Für die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern ist das jährliche einwöchige Camp Teil ihrer Präventionsarbeit, mit der sie Kindern ihre Arbeit näherbringen wollen, aber ihnen vor allem kostenlose und erlebnisreiche Ferientage ermöglichen. Der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung unterstützte die Durchführung des diesjährigen 23. Camps mit 8.650 Euro, weitere Zuschüsse kommen von den Landkreisen und kreisfreien Städten der teilnehmenden Kinder.