Stralsund investiert in Schulen

Minister Caffier: Fördermittel entlasten städtischen Haushalt

Nr.146  | 30.08.2017  | IM  | Ministerium für Inneres und Europa

Die Grundschule „Ferdinand von Schill“ im Stralsunder Stadtteil Grünhufe soll umfassend saniert werden. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1989, die Fenster sowie Eingangs- und Rauchschutztüren wurden bereits mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket 2010 erneuert, ansonsten wurden ausschließlich Reparatur- und Verschönerungsarbeiten durchgeführt.

 Saniert werden jetzt der komplette Innenbereich sowie die Fassade. Darüber hinaus erfolgt die Erneuerung der Dacheindeckung. Beide Schulteile erhalten einen barrierefreien Zugang und je ein Behinderten-WC.

 „Ich freue mich, dass wir mit einer Sonderbedarfszuweisung in Höhe von 537.000 Euro unterstützen können und den Haushalt der Hansestadt Stralsund damit entlasten“, sagte Lorenz Caffier heute bei der Übergabe des Bewilligungsbescheids an den Oberbürgermeister Dr. Alexander Badrow. „Das Innenministerium hat im laufenden Jahr auf den ständig steigenden Bedarf an Förderungen im Bereich Aus- und Neubau von Schulen und Kita reagiert und im Rahmen eines Sonderprogramms des Landes rund 10 Mio. EUR für insgesamt neun Projekte zusätzlich bereitgestellt“.

 Insbesondere werden mit diesen Mitteln Standorte gefördert werden, an denen es Mehrfachbedarfe gibt. Zu den geförderten Schulprojekten gehören der Neubau einer Grundschule in Schwerin, der Umbau einer Berufsschule in Neubrandenburg sowie die Sanierungen der Grundschule „Ferdinand von Schill“ in Stralsund einer Grundschule in Wismar sowie einer Regionalschule in Sassnitz. Auch zwei Kita-Projekte in Warin und Bad Kleinen werden durch diese zusätzlichen Mittel gefördert.

Minister Caffier verweist jedoch darauf, dass der Investitionsbedarf für die kommunalen Schulträger insbesondere für Sanierungen sowie Um- und Ausbau in den nächsten Jahren weiterhin sehr groß sein wird. Allein die Umsetzung der INKLUSION an den Schulen wird erhebliche zusätzliche finanzielle Mittel erfordern. Das Land werde daher im Rahmen der interministeriellen Zusammenarbeit die Fördermöglichkeiten bündeln und das Fördervolumen durch Landesmittel aus dem neu zu bildenden Strategiefonds sowie Bundesmittel aus dem Kommunalinvestitionsfonds erhöhen.