Kulturverein Nordischer Klang erhält Fördermittel für Kolloquium

Nr.16  | 24.01.2018  | IM  | Ministerium für Inneres und Europa

Das Festival Nordischer Klang ist Deutschlands größtes Kulturfestival für Musik und Kunst nordeuropäischer Länder, das alljährlich im Mai in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald stattfindet. Nach dem Erfolg des ersten europapolitischen Kolloquiums im Rahmen des Nordischen Klangs 2017 unter dem Thema „Rechtspopulismus in Nordeuropa“ wird dieses Format in der Europawoche wieder angeboten. In diesem Jahr steht das Kolloquium unter dem Thema „Geschlechtergerechtigkeit in Nordeuropa – Ziel erreicht oder Stagnation?“ Damit setzt das Festival über sein kulturelles Programm hinaus erneut einen unmittelbar europapolitischen Schwerpunkt. Die Thematik soll nach einer Analyse der Geschlechtergerechtigkeit in den skandinavischen Staaten mit Blick auf Deutschland diskutiert werden. Der Veranstalter will nicht nur Studierende, sondern eine breite Zielgruppe erreichen.

 Für das Projekt erhält der Kulturverein Nordischer Klang e.V. Greifswald eine Zuwendung in Höhe von 1.000 EUR aus Mitteln zur „Förderung des Europagedankens und der europäischen Integration.“

 „Die Diskussion um Familienpolitik wird häufig unter dem Vorzeichen sozialer Gerechtigkeit geführt. Insbesondere populistische Parteien greifen dies gern auf und wollen die Rolle des Kümmerers bei vermeintlichen sozialen Ungerechtigkeiten übernehmen. Insofern knüpft dieses Thema in einer zweiten Auflage an das Vorjahresthema an“, sagte der Minister für Inneres und Europa Lorenz Caffier.