Innenminister Lorenz Caffier zu den Angriffen auf das private Umfeld eines Polizeibeamten in Hitzacker: Linke Gewalt darf nicht verharmlost werden

Nr.67  | 23.05.2018  | IM  | Ministerium für Inneres und Europa

Am vergangenen Freitag haben ca. 60 teilweise vermummte Personen, die dem linken Spektrum zugehörig sein sollen, im niedersächsischen Hitzacker das Grundstück des privaten Wohnhauses eines Polizeibeamten gezielt aufgesucht, gestürmt und dessen Familie eingeschüchtert.

Der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern und Sprecher der Innenminister der Union, Lorenz Caffier, appellierte mit Bezug auf diesen Angriff an Politik und Gesellschaft: "Linke Gewalt darf nicht mehr verharmlost und von Teilen des politischen Spektrums in Deutschland insgeheim noch entschuldigt werden, sonst werden solche Auswüchse eines Tages zur Gefahr für das staatliche Gewaltmonopol." Gleichzeitig forderte Minister Caffier gleichermaßen ein konsequentes Einschreiten des Rechtsstaates gegen linke und rechtsextreme Gewalt. Er erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die Ausschreitungen, Verwüstungen und Plünderungen von Linksextremisten beim G20 Gipfel in Hamburg.