Gemeinde Neuburg hat eigenes Hoheitszeichen

Innenminister Caffier übergibt Wappenbrief

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Wappen der Gemeinde Neuburg
Wappen der Gemeinde Neuburg
Wappen der Gemeinde Neuburg
Nr.99  | 23.07.2018  | IM  | Ministerium für Inneres und Europa

Der Minister für Inneres und Europa Lorenz Caffier hat heute der Bürgermeisterin der Gemeinde Neuburg im Landkreis Nordwestmecklenburg Frau Heidrun Teichmann die Urkunde für das neue Gemeindewappen mit der Wappengenehmigung und dem Eintragungsnachweis für die amtliche Wappensammlung des Landes überreicht.

 

„Die Annahme eines eigenen Wappens spiegelt deutlich das Interesse in der Gemeinde wider, ihre kulturhistorischen Traditionen zu bewahren. Es zeigt auch den ausgeprägten Willen der Gemeindevertretung, die Selbstverwaltung der eigenen Angelegenheiten in eigenen Symbolen sichtbar werden zu lassen“, sagte der Minister. „Jetzt wird die Gemeinde seine Besucher auch mit dem neuen Wappen herzlich willkommen heißen können“, sagte der Minister.

 

Das Wappen wird in der Wappengenehmigung wie folgt beschrieben: „In Silber, im Schildfuß im blauen Gewässer mittig ein nach rechts gekehrter silberner Fisch, darüber eine gewölbte goldene Steinbogenbrücke, über die sich eine ausladenden rote Burg mit drei Türmen und jeweils fünf überstehenden Zinnen erhebt“.

 

Die Burg steht für den Namen und symbolisiert mit ihren drei Türmen den Zusammenschluss der drei Gemeinden Neuburg, Steinhausen (1959) und Hagebök (2002) zur heutigen Gemeinde Neuburg. Jede der 15 Zinnen steht für die 15 Ortschaften der Gemeinde. Die stilisierte Steinbogenbrücke versinnbildlicht die historisch gewachsenen Beziehungen zum Land sowie zu den Hansestädten Wismar und Lübeck. Der schwimmende Fisch soll den Naturreichtum der Gemeinde und die bedeutende wirtschaftliche Nutzung des Farpener Stausees veranschaulichen.