Minister Caffier: Erstes Mecklenburg-Vorpommern Strandfest in Brüssel war ein großer Erfolg

Europaminister Mecklenburg-Vorpommerns Lorenz Caffier mit EU-Kommissar Günther Oettinger (vlnr) Details anzeigen
Europaminister Mecklenburg-Vorpommerns Lorenz Caffier mit EU-Kommissar Günther Oettinger (vlnr)
Europaminister Mecklenburg-Vorpommerns Lorenz Caffier mit EU-Kommissar Günther Oettinger (vlnr)
Europaminister Mecklenburg-Vorpommerns Lorenz Caffier mit EU-Kommissar Günther Oettinger (vlnr)
Nr.124  | 31.08.2018  | IM  | Ministerium für Inneres und Europa

Auf Einladung von Innen- und Europaminister Lorenz Caffier fand gestern Abend im Informationsbüro Mecklenburg-Vorpommern bei der Europäischen Union in Brüssel zum ersten Mal das Mecklenburg-Vorpommern Strandfest statt. Rund 350 Gäste aus den europäischen Institutionen, Ländervertretungen und Verbänden folgten der Einladung und machten die erste Ausgabe dieser Veranstaltung zu einem beachtlichen Erfolg. Zu den Gästen, die aus unserem Bundesland beim Strandfest waren, gehörten auch Abgeordnete des Innen- und Europaausschusses des Landtages, Mitglieder des Städte- und Gemeindetages und Vertreter des Tourismusverbandes und des Landesfeuerwehrverbandes. 

Der Minister für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern war zufrieden mit der Premiere und kündigte an, die Veranstaltung im kommenden Jahr wiederholen zu wollen: „Mit dem Strandfest haben wir für unser Bundesland in Brüssel sehr gut präsentiert, die Gäste hatten landestypische Rahmenbedingungen, um Kontakte zu vertiefen und Mecklenburg-Vorpommern bei den europäischen Institutionen noch bekannter zu machen.“ 

Viele Beschlüsse, die in Brüssel gefasst werden, berühren auch die Menschen in unserem Land. Da ist es wichtig, sich frühzeitig in die Entscheidungsfindung einzubringen. Deshalb hat Minister Caffier auch die Gelegenheit genutzt und gestern Nachmittag mit Günther Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt und Personal, gesprochen. „Als Innenminister begrüße ich es, dass insbesondere für die Bewältigung der Migration und die Bekämpfung von Fluchtursachen, für den Schutz der Außengrenzen, den Kampf gegen den Terror und die gemeinsame Verteidigung EU-Mittel aufgewendet werden. Ich habe aber auch deutlich gemacht, dass es für unser Bundesland wichtig ist, die großen Aufbauerfolge, die wir durch erhebliche EU-Unterstützung erreichen konnten, nicht durch Kürzung der Mittel aus dem Strukturfonds zu gefährden. Wir werden gegenüber der Bundesregierung deutlich machen, dass wir die Förderprogramme der EU brauchen.“ 

Ein weiteres Thema des Gesprächs mit EU-Kommissar Günther Oettinger waren die Beziehungen zum Nachbarland Polen. „Die weitere Verbesserung der grenzüberschreitenden und internationalen Zusammenarbeit im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung ist mir sehr wichtig“, betonte Minister Caffier. „Die Sicherheitslage in Europa wird neben den traditionellen Deliktsformen in erster Linie durch internationale Kriminalitätsphänomene wie Terrorismus, Menschenhandel, illegaler Drogen- und Waffenhandel oder Bedrohungs- und Betrugsdelikte geprägt, die vor Ländergrenzen nicht Halt machen.“