Investitionen in Käthe-Kollwitz-Haus in Grimmen

Innenminister Caffier: Rund 117.500 Kofinanzierungshilfe verringern städtischen Eigenanteil

Nr.139  | 19.06.2019  | IM  | Ministerium für Inneres und Europa

Das Käthe-Kollwitz-Haus ist als ein Zentrum für kulturelle und soziale Arbeit in Grimmen etabliert und wird durch den AWO-Ortsverein genutzt. Hier findet die Sozialberatung insbesondere für Familien, Senioren und bedürftige Bürger statt. Es ist zugleich eine Begegnungsstätte für verschiedene Interessengruppen, die Kontakt suchen oder Unterstützung im alltäglichen Leben benötigen.

Das gesamte Gebäude und auch die Außenanlage sollen vollständig saniert werden. Die Baukosten betragen insgesamt rund 783.900,00 Euro. Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung als Hauptförderer stellt dafür Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für den Förderbereich „Integrierte nachhaltige Stadtentwicklung“ in Höhe von rund 588.000,00 Euro bereit. Die Stadt Grimmen als Eigentümerin der Immobilie hätte den Restbetrag i.H.v. 195.900,00 aus Eigenmitteln erbringen müssen. Da sie sich dazu nicht in der Lage sah, hatte sie einen Antrag auf Kofinanzierungshilfe beim Ministerium für Inneres und Europa gestellt. Der Vergaberat hat über diesen Antrag positiv entschieden, so dass dem Bürgermeister nunmehr ein Bewilligungsbescheid über 117.562,50 Euro zugesandt wurde.

Innenminister Caffier: „Die Landesregierung stellt diese Mittel zusätzlich aus dem Strategiefonds zur Verfügung und ermöglicht es den Kommunen so, an Förderprogrammen z.B. der EU teilzunehmen, für die sonst nicht ausreichende Eigenmittel zur Verfügung stehen. Sie tragen dazu bei, zahlreiche größere und kleinere und für die jeweils antragstellende Kommunen oftmals sehr wichtige Vorhaben finanziell abzusichern.“