Beflaggungskalender

Weiß, blau, rot, gelb und schwarz – die Staatskanzlei in Schwerin zeigt Flagge. Tag für Tag wehen vor dem Dienstsitz des Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern die Europaflagge, die Bundesflagge und die Dienstflagge unseres Landes.

Das ist nicht überall so, denn vor den meisten Dienststellen und Behörden des Landes werden nur an ausgewählten Tagen die Flaggen gehisst. Welche Flaggen das sind und wann sie gesetzt werden, regeln die "Beflaggungsverordnung" und die "Verordnung zur Bestimmung der regelmäßigen Beflaggungstage" unseres Landes. Darüber hinaus kann der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern die Beflaggung aus besonderem Anlass anordnen.

Wird beflaggt, wehen vor den Dienststellen und Behörden des Landes die Bundesflagge, die Landesdienst- bzw. Landesflagge und - wenn ein zusätzlicher Mast vorhanden ist - die Europaflagge. In Mecklenburg und Vorpommern können außerdem die traditionellen Flaggen des jeweiligen Landesteils gesetzt werden. Ebenso dürfen Träger der öffentlichen Verwaltung, die eine eigene Flagge führen, diese zeigen. Zu besonderen Anlässen, wie beispielsweise Staatsbesuchen, ergänzen in der Regel die Flaggen der Gäste den Reigen.

Eine Sonderstellung nimmt der Sitz des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern ein. Er ist an jedem seiner Sitzungstage beflaggt. Zu sehen sind hier die Landesflagge und die Flaggen der Landesteile Mecklenburg und Vorpommern.

In welcher Reihenfolge die Flaggen gesetzt werden, regelt grundlegend ein Erlass des Innenministeriums aus dem Jahr 1998.

Regelmäßige Beflaggungstage

Am 27. Januar und am Volkstrauertag werden die Flaggen auf halbmast gesetzt.