Aktionsjahr

Ministerin war „Ein Tag mit ...“ Landesstasibeauftragter unterwegs

Im Rahmen ihres Aktionsjahrs war Justizministerin Katy Hoffmeister „Ein Tag mit…“ Anne Drescher unterwegs. Die Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen gehört ebenso zum Geschäftsbereich des Justizministeriums.

Der Tag begann mit der Planung. Der Tag der Deutschen Einheit stand an. „Wir müssen uns abstimmen, wann wer nach Berlin fährt“, sagte Anne Drescher in die Runde. Am Tisch saßen acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Bereichen der Behörde. Schon hier wurde klar, dass es viele Facetten des erlittenen Leids in der ehemaligen DDR gibt, die es zu beleuchten gilt. Vom politisch Verfolgten über die DDR-Heimkinder bis hin zu Opfern des DDR-Staatsdopings. „Selbst fast 30 Jahre nach dem Mauerfall werden Puzzle-Teile gefunden, die auf einmal Fragen beantworten, auf die es bis dato keine Antwort zu geben schien“, so die Ministerin. In der Behörde suchen Betroffene Antworten. Sie werden auch beraten, wie sie die Erkenntnis aus der Vergangenheit werten können. Es sind Menschen mit gebrochenen Biografien, auseinander gerissenen Familien oder belegt mit Berufsverboten. Bei einem Gespräch war die Ministerin dabei und stellte fest: „Bei der Landesbeauftragten werden die Menschen mit ihrer Wut, ihrer Trauer und auch ihrem Erstaunen nicht allein gelassen.

Die Aufarbeitung müsse weitergehen, sagte Ministerin Hoffmeister am Abend. Denn sie schloss den Aktionstag mit einem Grußwort ab, das sie anlässlich der Premiere des NDR-Films „Der Kraftakt“ hielt. Der Film gefasst sich mit dem Staatsdoping. „Da sich das SED-Regime in nahezu alles eingemischt hatte, wundert es nicht, dass auch das Aushängeschild der DDR, der Sport, im Visier war. Das Staatsdoping wurde 1974 per Staatsplan politisch legitimiert“, so die Ministerin. Schon in den 90er Jahren berichteten ehemalige Sportler, dass sie als Minderjährige gedopt worden sein könnten. Einige kommen erst jetzt auf den Gedanken, dass Probleme mit ihrer Gesundheit oder der Gesundheit ihrer Kinder Gründe haben könnten, die auf mögliches Doping zurückzuführen sind. Der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern bekannte sich 2016 auch zur Aufarbeitung von Doping und Zwangsdoping in den drei DDR-Nordbezirken. Die Landesbeauftragte wurde als Anlaufstelle für Betroffene benannt. Engagierte Fachleute erforschen das Thema. „So kann versucht werden, weitere Schicksale, Fragen, Folgen, Zusammenhänge auch nach so langer Zeit zu beleuchten“, erklärte Justizministerin Hoffmeister.

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