Justizministerin Hoffmeister würdigt Heinrich-Theissing-Institut in Schwerin

Zum 25. Jahrestag des Instituts sagt Justizministerin Katy Hoffmeister im Grußwort: „Das Institut ist für die geistige Auseinandersetzung von großer Bedeutung“

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Justizministerin Hoffmeister hält das Grußwort
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Nr.67/18  | 31.08.2018  | JM  | Justizministerium

„Das Heinrich-Theissing-Institut bewahrt Zeitgeschichte. Denn als es vor 25 Jahren gegründet wurde, hat man sich hier der eigenen katholischen Geschichte gewidmet. Es ist eine Mecklenburger Geschichte, die noch lange nicht zu Ende erforscht ist. Das Institut hat jedoch gleich nach der Wiedervereinigung damit begonnen, Archive zu sichern, Bibliotheken zu erhalten, Erinnerungsstücke für Ausstellungen zu sammeln. Das waren damals weitsichtige Entscheidungen. Das Heinrich-Theissing-Institut ist einmalig auf dem ehemaligen Gebiet der DDR. Für die geistige Auseinandersetzung in unserer Gesellschaft ist es von großer Bedeutung“, sagte Justizministerin Hoffmeister in ihrem Grußwort anlässlich der Veranstaltung zum 25. Gründungstag des Instituts in Schwerin. Die Ministerin ist auch zuständig für Kirchenangelegenheiten.

Vorgestellt wurde anlässlich des Institutsjubiläums auch „Die Chronik der Katholischen Kirche 1961 bis 1990.“ Damit gibt es erstmals ein Buch, das sich mit dem Leben der Katholiken zu DDR-Zeiten in Mecklenburg-Vorpommern befasst. „Es ist gut, dass das Leben der Katholiken in der DDR nun auch eine Rollte spielt. Denn der SED-Staat und die Kirche waren eigentlich wie Feuer und Wasser. Jugendweihe statt Kommunion. Mai-Feiertag statt Christi Himmelfahrt. Die Kirche war zwar präsent, aber nicht mehr allgegenwärtig. Die DDR hatte es geschafft, das öffentliche kirchliche Leben zurückzudrängen. Die DDR hatte es aber nicht geschafft, christliche Werte, den Glauben und die Gebete aus den Menschen zu vertreiben. Einer, der wesentlich dazu beitrug, dass die katholische Kirche hier weiter mit Leben gefüllt wurde, war Bischof Heinrich Theissing, der bis kurz vor seinem Tod 1988 die katholische Kirche Mecklenburgs leitete,“ so Ministerin Hoffmeister.

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