Justizvollzug Mecklenburg-Vorpommern setzt Projekte für Kinder inhaftierter Eltern um

Justizministerin Katy Hoffmeister hebt anlässlich der Tagung der Bundesvereinigung der Anstaltsleiterinnen und Anstaltsleiter in Salem die Projektarbeit hervor

In mehreren Justizvollzugsanstalten gibt es Projekte für Familien. Foto: JVA Stralsund Details anzeigen
In mehreren Justizvollzugsanstalten gibt es Projekte für Familien. Foto: JVA Stralsund
In mehreren Justizvollzugsanstalten gibt es Projekte für Familien. Foto: JVA Stralsund
In mehreren Justizvollzugsanstalten gibt es Projekte für Familien. Foto: JVA Stralsund
Nr.35/19  | 21.05.2019  | JM  | Justizministerium

„Der Justizvollzug in Mecklenburg-Vorpommern steht neben vielen baulichen Maßnahmen vor weiteren konzeptionellen Herausforderungen. Die Arbeit zur Resozialisierung ist sehr vielschichtig. Mecklenburg-Vorpommern hat sich dabei der Förderung der Beziehung zwischen inhaftierten Elternteilen, meistens Väter, zu ihren Kindern angenommen. Vor einem Jahr haben wir auf der Justizministerkonferenz initiiert, dass dieses Thema bundesweit ins Gespräch kommt. Denn Schätzungen zufolge sind 100.000 Kinder in Deutschland und 1.500 Kinder in Mecklenburg-Vorpommern von der Inhaftierung eines Elternteils betroffen. Die länderoffene Arbeitsgruppe ‚Kinder von Inhaftierten‘ unter Vorsitz von Mecklenburg-Vorpommern ist seit knapp einem Jahr tätig. Diesen Herbst soll ein Abschlussbericht vorliegen“, sagt Justizministerin Hoffmeister anlässlich der 45. Arbeits- und Fortbildungstagung der Bundesvereinigung der Anstalts-Leiterinnen und Leiter im Justizvollzug bis Freitag in Salem. Die Ministerin ließ ein Grußwort überbringen.

„Über die Initiative hinaus hat das Justizministerium mit dem Sozialministerium und der JVA Waldeck ein gemeinsames Projekt gestartet, bei dem es um Besuche, pädagogische Interventionen und den Umgang mit Kindern von Gefangenen geht. Sozialpädagogen bieten kindgerechte Aufklärungsarbeit, gemeinsame Freizeitaktivitäten sowie Workshops für Angehörige von Gefangenen zum Thema Haft an. An der JVA Stralsund ist zudem das Modellprojekt ‚Papa und ich‘ ins Leben gerufen worden. Unter der Leitung des SOS-Familienzentrums Grimmen und der JVA erhalten vier Gefangene die Möglichkeit, außerhalb der regulären Besuchsmöglichkeiten Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Wenn die Bindung zu den Kindern und auch das Wissen um die eigene Verantwortung aufrecht bleiben, hilft das der Resozialisierung“, so Ministerin Hoffmeister.

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