Justizministerin Hoffmeister: „DDR-Aufstand muss im Gedächtnis bleiben“

Zum 66. Jahrestag der Zerschlagung der Proteste von Arbeitern in der DDR sagt Ministerin Katy Hoffmeister: „Diktaturgewalt darf nie in Vergessenheit geraten“

Nr.48/19  | 16.06.2019  | JM  | Justizministerium

„Wir brauchen diese Tage der Erinnerung an die jüngsten deutschen Diktaturen weiterhin. Denn sie zeigen eindeutig, was die Herrschenden von Kritikern in den Reihen ihres Volkes gehalten haben. Daher darf diese Diktaturgewalt, wie sie am 17. Juni 1953 geschehen ist, auf gar keinen Fall in Vergessenheit geraten. An den Schulen und in öffentlichen Veranstaltungen muss der zerschlagene Protest der DDR-Arbeiter auch weiterhin thematisiert werden. Die Geschichte hat gezeigt, dass nach gewaltsam zerschlagenen Protesten und Demonstrationen die Gewalt nicht aufhört. Denn Kritiker mögen verstummen, ihre Kritik aber nicht“, sagt Justizministerin Hoffmeister. Das Justizministerium ist u.a. zuständig für die Entscheidung über Rehabilitationsanträge und Anträge auf monatliche SED-Opferrente. Ministerin Hoffmeister wird am 17. Juni auf der Gedenkveranstaltung zum Volksaufstand in Stralsund ein Grußwort halten.

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