Justizministerin Hoffmeister mit dem Fahrrad auf ehemaliger innerdeutscher Grenze

Zum 60. Jahrestag des Mauerbaus sagt Ministerin Katy Hoffmeister: „Ein heute grünes Band verdeckt die einstige Todeszone, die nie vergessen werden darf“

Nr.70/21  | 13.08.2021  | JM  | Justizministerium

„In diesem besonderen Jahr, dem 60 Jahrestag des Baus der Berliner Mauer und der Schließung der innerdeutschen Grenze, ist die Erinnerung besonders wichtig. Der grüne Streifen, der heute so friedlich scheint, war eine Todeszone, die vielen Menschen den Tod und den Angehörigen unsagbares Leid gebracht hat. Verbunden mit dem Mauerbau war der Schießbefehl an der Grenze. Das waren deutliche Zeichen von Diktatur und Willkür. Niemand sollte freiwillig und lebend dem SED-Unrecht entkommen können. Das heute grüne Band durch Deutschland darf niemals über dieses Leid hinwegtäuschen. Die derzeitige Radtour, die unter anderem von der Landesbeauftragten für M-V für die Aufarbeitung der SED-Diktatur organisiert wurde, ist daher ein wichtiges Signal gegen das Vergessen. Keine Diktatur darf verharmlost werden, auch die SED-Diktatur nicht, die bis heute nachwirkt“, sagt Justizministerin Hoffmeister vor der Feierstunde im Landtag MV zum 60. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer.

Ministerin Hoffmeister wird zudem am Wochenende einen Teil der Radtour entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze begleiten. Die Tour hat bereits in Grevesmühlen begonnen, führt über das Grenzhus Schlagsdorf und endet am 15. August in Ratzeburg. Auf dem Weg kommen unter anderem Zeitzeugen zu Wort. Veranstaltet wird die Tour „Mit dem Rad die Geschichte der deutschen Teilung erfahren“ von der Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Landeszentrale für politische Bildung M-V sowie dem Verein Politische Memoriale MV e.V.

Das Justizministerium ist u. a. zuständig für die Entscheidung über Anträge auf monatliche SED-Opferrente von 330 Euro. Das Land Mecklenburg-Vorpommern zahlte im Jahr 2020 insgesamt etwa 14,5 Mio. Euro SED-Opferrente an anerkannte Opfer des DDR-Regimes aus. 2021 sind es bislang über 7,8 Mio. Euro. Rund 3.500 Menschen haben derzeit in Mecklenburg-Vorpommern Anspruch auf SED-Opferrente.

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