Mitarbeiter spenden für BADS

350 Euro für Prävention gegen Alkohol und Drogen am Steuer

Für den guten Zweck haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Justizministeriums für die Urlaubszeit mit Büchern eingedeckt. Beim Bücherbasar Mitte Juli waren 350 Euro zusammengekommen. Der Erlös wurde dem „Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ (B.A.D.S.), Landessektion Mecklenburg-Vorpommern gespendet. Justizministerin Katy Hoffmeister: „Die Warnung vor Alkohol und illegalen Drogen im Straßenverkehr ist von unschätzbarer Bedeutung. Denn gerade Alkohol und illegale Drogen verwandeln oftmals Menschen in gewissenlose Verkehrsrowdys, was andere Menschen wiederum in Gefahr bringt. Die Präventionsarbeit des B.A.D.S. mit Aktionstagen oder Vorträgen ist daher in Zeiten, in denen wir über illegale Autorennen oder auch rücksichtslose Raserei diskutieren, wichtiger denn je.“

Der B.A.D.S. wird nach eigenen Angaben das Geld für eine Präventionsveranstaltung in Vorpommern einsetzen. Da die Landessektion über keinen eigenen Fahrsimulator verfügt, muss vor jeder Veranstaltung kostenpflichtig ein Fahrsimulator von anderen Landessektionen ausgeliehen werden. Neben Vorträgen in Schulen oder auch bei der Bundeswehr bietet der B.A.D.S. auch sogenannte Trinktests für Referendare sowie Richter und Staatsanwälte an.

„Alkohol und Drogen gehören immer noch zu den häufigen Unfallursachen. Im vergangenen Jahr wurden von der Polizei im Schnitt täglich rund 14 Fahrten unter Alkohol oder Drogen gestoppt. Laut Unfallstatistik waren es im Jahr 2016 insgesamt 3.648 Verstöße gegen die Alkoholgrenze im Straßenverkehr. Hinzu kamen 1.405 festgestellte Fahrten unter Drogeneinfluss. Menschen in einer ungefährlichen Simulation wirkungsvoll aufzuzeigen, wie gefährlich sich Drogen und Alkohol im Straßenverkehr auswirken, rettet Leben“, so Ministerin Hoffmeister.

Der Landesvorsitzende des B.A.D.S., Dr. Jürgen Garbe, bedankte sich bei den Beschäftigten des Ministeriums. Auch Justizstaatssekretärin Birgit Gärtner war begeistert von der Aktion: „Das war der erste Bücher-Basar im Justizministerium und könnte Tradition werden.“ Nach einem Aufruf haten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums innerhalb von vier Wochen 430 Bücher gespendet. Auf dem Bücher-Sommer-Basar deckten sie sich dann mit anderer Urlaubslektüre ein. Von Kinderbüchern über Reiseführer bis Liebesromane oder Krimis war für jeden etwas dabei. Alle Bücher, die beim Bücher-Sommer-Basar des Ministeriums nicht verkauft wurden, bekamen die Justizvollzugsanstalten. Kinderbücher wurden ans Amtsgericht Neubrandenburg geschickt, wo sie jetzt im Wartezimmer für Kinder bereitstehen.

Broschüre - Das Betreuungsrecht

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