Nähen im Vollzug

Rund 5.000 Atemmasken zur Corona-Vorsorge produziert

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Justizministerin Hoffmeister überreicht Gerichtsvollzieherin Gottschalk 100 Masken. Foto: JM

Justizministerin Hoffmeister überreicht Gerichtsvollzieherin Gottschalk 100 Masken. Foto: JM

Rund 5.000 Atemmasken sind seit März in den Justizvollzugsanstalten Bützow, Neustrelitz, Waldeck und Stralsund genäht worden. „Mein Dank gilt allen Beteiligten, denn die Idee, selbst Masken herzustellen, ist in kürzester Zeit realisiert worden. Und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Die Anzahl ist beachtlich, ebenso die Qualität der genähten Masken. Neben den handelsüblichen Mundschutzmasken verfügen wir somit auch über waschbare Stoffmasken. Allein in der JVA Bützow nähen zeitweise bis zu sieben Frauen“, so Justizministerin Hoffmeister. Die Masken sind an die rund 800 Vollzugsbediensteten, rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesamtes für ambulante Straffälligenarbeit sowie alle Gefangenen verteilt worden.

Die Masken der Justizvollzugsanstalten sind auch an anderer Stelle im Einsatz. Für den Seemannsgottesdienst in Rostock wurden beispielsweise einige Masken geliefert. Besucher, die in den Justizvollzugsanstalten ihre Mund-Nase-Bedeckung vergessen haben, können sich selbstgenähte Masken ausleihen. Am 15. Juli hat Ministerin Hoffmeister dann 200 Masken auch an das Seniorenheim "Am Langen See" in Bützow übergeben. Sie freue sich, wenn der Justizvollzug im Alltag helfen könne, sagte sie.

Wenige Woche zuvor hatte die Justizministerin 100 Atemmasken an den Deutschen Gerichtsvollzieherbund, Landesverband M-V, überreicht. „Somit sind alle Geschäftsbereiche des Justizministeriums sowohl mit professionellen als auch selbstgenähten Masken versorgt. Es ist schön, wenn die Mund-Nase-Bedeckungen den Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher helfen, wieder ein Stück zur Normalität zurückzukehren“, sagt Justizministerin Hoffmeister bei der Übergabe der 100 im Vollzug genähten Masken. 

Die Vorsitzende des Deutschen Gerichtsvollzieherbundes, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V., Karina Gottschalk bedankt sich: „Wir können die Atemmasken sehr gut gebrauchen. In der Tat kehren wir langsam wieder in den Normalbetrieb zurück unter Einhaltung der Abstandsregeln. Unsere 80 Kolleginnen und Kollegen sind wieder verstärkt im Außeneinsatz. Bislang waren wir nur in Eilsachen bei den Schuldnern und ermöglichten ihnen, in der Zeit der strengen Kontaktbeschränkungen vieles telefonisch zu regeln. Zurzeit arbeitet jede und jeder von uns schätzungsweise 100 aufgeschobene Termine wie zum Beispiel Räumungen, Zwangsvollstreckungen und Zählersperrungen ab“, erklärt Karina Gottschalk.

Im Justizvollzug werden Atemmasken für den Alltag genäht

In drei Monaten haben Gefangene in den  Justizvollzugsanstalten des Landes gut 5.000 Atemmasken genäht. Justizministerin Hoffmeister hat persönlich 300 dieser Masken an den Gerichtsvollzieherbund sowie ein Pflegeheim in Bützow übergeben.

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