Nachwuchsgewinnung

Justizministerin Hoffmeister zieht positive Bilanz für 2017

Die Zeit drängt. In der Justiz wird in gut zehn Jahren fast die Hälfte der Richter und Staatsanwälte von heute in Pension sein. Auch in anderen Bereichen zwingt die Altersstruktur zum Handeln. Ab 2021 gehen verstärkt Justizfachangestellte in den Ruhestand. Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) sieht die Bemühungen auf einem guten Weg: „Wir konnten die Ausbildungsjahrgänge 2017 und 2018 von 15 auf 25 bzw. 38 Auszubildende verstärken. Wir müssen die jungen Menschen unbedingt im Land behalten.“ Das Justizministerium hat daher auch einen Werbefilm für Justizfachangestellte produzieren lassen. Der Film wird auf der Homepage des Justizministeriums gezeigt und bundesweit verbreitet werden. In der Größenordnung um die 40 bis 50 Justizfachangestellten werden jährlich zwischen 2021 bis 2038 in den Ruhestand gehen.

Film: Die Ausbildung zur/zum Justizfachangestellten. Klicken Sie hier.

Einen Erfolg, so Ministerin Hoffmeister, sei auch bei den Referendaren zu verzeichnen. Im Sommer 2017 waren es 26 junge Frauen und Männer, im Dezember 31. „So viele neue Referendare waren es zuletzt vor vier Jahren. Unsere Imagekampagne, die wir im vergangenen Jahr bundesweit gestartet haben, wirkt“, sagte Justizministerin Hoffmeister. Jeder dritte Referendar kommt aus anderen Bundesländern.

Film: Das Rechtsreferendariat in MV. Klicken Sie hier.

Das Ministerium hat in Zusammenarbeit mit dem Oberlandesgericht damit begonnen, auch das Referendariat als Vorbereitung auf die Zweite Juristische Staatsprüfung zu optimieren. „Wir sind mit den verbesserten Rahmenbedingungen auf gutem Weg.“ Gestartet wurde das praxisorientierte, moderne Lernprogramm für Referendarinnen und Referendare, kurz ELAN-REF. Die Software enthält Lernmodule für die Ausbildungsstationen im Zivil- und Strafrecht. Eine Weiterentwicklung ist geplant. Die Unterhaltsbeihilfe warf bereits 2016 angehoben worden. Die Optimierungsmaßnahmen würden wirken, das sei am letzten Durchgang erkennbar, bei dem 26 Frauen und Männer ihre Abschlussurkunden zum Zweiten Juristischen Staatsexamen bekamen, so Katy Hoffmeister. Die Durchschnittsnote liegt bei 7,12 Punkten. „Damit ist es der beste Durchgang aus den letzten zwei Jahren. Es haben so viele bestanden wie lange nicht. Sehr erfreulich ist auch die Anzahl der Prädikatsexamina. Einmal gab es ein ‚Gut‘ und viermal ein ‚Vollbefriedigend‘. Darüber hinaus haben zwölf Absolventen mit der Note ‚befriedigend‘ abgeschlossen. Da wir weiterhin dabei sind, die Qualität unseres Rechtsreferendariats in Mecklenburg-Vorpommern auf allen Ebenen zu verbessern, bin ich sehr optimistisch, was die folgenden Durchgänge angeht. Wir machen kleine, aber spürbare Fortschritte“, sagte Ministerin Hoffmeister weiter.

Im Jahr 2018 werde man in den Bemühungen nicht nachlassen. „Wir werden weiter um die besten juristischen Köpfe werben“, so Justizministerin Hoffmeister. Es wird den zweiten Jura-Info-Tag an der Ernst-Moritz-Universität Greifswald geben. Studierende und Referendare können sich dann wieder über die Ausbildung zum Volljuristen sowie über Berufsmöglichkeiten im Land informieren. Juristen von Gerichten, Staatsanwaltschaften, Kanzleien, aus der Verwaltung und dem öffentlichen Dienst sowie von Unternehmen werden Rede und Antwort stehen.

 

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