Rechtsreferendariat

Erfolgreiche Kampagne: So viele Einstellungen wie seit 2007 nicht

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Justizministerin Hoffmeister überreicht am OLG die Urkunden zur bestandenen zweiten juristischen Staatsprüfung. (Foto: JM)

Justizministerin Hoffmeister überreicht am OLG die Urkunden zur bestandenen zweiten juristischen Staatsprüfung. (Foto: JM)

Mecklenburg-Vorpommern hat in diesem Jahr so viele Rechtsreferendare eingestellt wie seit dem Jahr 2007 nicht mehr. Nach 23 Einstellungen im Sommer dieses Jahres wurden nun zum 1. Dezember 52 Referendarinnen und Referendare eingestellt. Vor wenigen Tagen hatte die Ministerin zudem 28 Urkunden an erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen der zweiten juristischen Staatsprüfung übergeben.

Das Referendariat in Mecklenburg-Vorpommern wird immer attraktiver, immer mehr Juristinnen und Juristen entschieden sich, hier den Vorbereitungsdienst zur zweiten juristischen Staatsprüfung anzutreten. Justizministerin Katy Hoffmeister erklärte am Oberlandesgericht Rostock als sie 28 Urkunden zur zweiten juristischen Staatsprüfung übergab, sie habe schon lange keinen so vollen Saal zur feierlichen Zeugnisübergabe gesehen: „Ich freue mich, dass wir an sehr guten Ergebnisse der vergangenen Referendariatsdurchgänge weiter anknüpfen können. Der Durchschnitt heute liegt bei 7,29 Punkten. Das ist eine leichte Steigerung zu vergangenen Durchgängen. Sechs der insgesamt 28 Absolventinnen und Absolventen erhielten die Note ‚Vollbefriedigend‘, 13 Mal wurde ‚Befriedigend‘ vergeben.“

Die Vizepräsidentin des Oberlandesgerichts, Monika Köster-Flachsmeyer erinnerte zur Feierstunde an ihre Zeit des „bangen Wartens“ auf die Urkunde für das zweite Staatsexamen. „Als es dann endlich da war, achtete ich darauf, dass nichts knickt und kein Kaffeefleck draufkam.“ Dass der Erhalt einer Urkunde auch anders gehe, sähen wir heute. Sie gab den jungen Volljuristen mit auf den Weg: „Es kommt nicht immer auf Paragrafen an, sondern auch auf das Zuhören.“ Schon im römischen Recht habe den Grundsatz gegeben „Audiatur et altera pars“, man höre auch die andere Seite an, heute bekannt als das rechtliche Gehör. „Sie sind Garanten des demokratischen Rechtsstaats“, so die OLG-Vizepräsidentin.

„Es liegt ein langer, sicher auch schwieriger, aber auch erfolgreicher Weg hinter Ihnen“, sagte die Vizepräsidentin des Oberlandesgerichts weiter. Daran knüpfte die Vizepräsidentin des Landesjustizprüfungsamtes, Babette Bohlen, an: „Sie können einen Haken hinter ihrer juristischen Ausbildung machen. Sicher erinnern Sie sich noch an die Frage während der Ausbildung, wie viele Verträge es allein beim Kauf eines Brötchens gibt. Sie haben sich mit dem Bestehen der Prüfung nun vom Druck des Referendariats befreit.“ Ministerin Hoffmeister dankte den Ausbildern, dem OLG und dem LJPA: „Das, was wir heute feiern, ist auch Ihr Verdienst.“ Sie sieht das Referendariat in Mecklenburg-Vorpommern mit den Maßnahmen zur Optimierung auf dem Weg. „Gerade haben wir mehr als 50 Referendare eingestellt, so viele wie seit zwölf Jahren nicht.“

„Die Kombination unseres Referendariats aus der Möglichkeit der Verbeamtung, der guten Qualität unserer Ausbildung, der nicht vorhandenen Wartezeit in Verbindung mit der hohen Lebensqualität für junge Familien machen unser Bundesland immer attraktiver. Wir dürfen im Ringen um die besten Köpfe nicht nachlassen und werden unsere bundesweiten Werbungen fortsetzen“, so Ministerin Hoffmeister. Der Imagefilm ist bundesweit verbreitet worden, in dem eine Referendarin von der sehr guten Vereinbarkeit von Familie und Beruf berichtet. Eine weitere erzählt, dass sie mit ihrem Mann aus Berlin wegen der Natur und der Berufschancen nach Mecklenburg-Vorpommern gezogen sei. Ein dritter Referendar freut sich über die Ostsee in seiner beruflichen Nähe zum Sporttreiben.

Weitere Informationen über das Rechtsreferendariat in Mecklenburg-Vorpommern erfahren Sie auf dem Karriereportal der Justiz -> hier.

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