Neueste Forschungsergebnisse auf Kälber- und Jungrinderseminar der Landesforschungsanstalt vorgestellt

Nr.381/15  | 19.11.2015  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz

Gestern fand in Güstrow das traditionelle „Dummerstorfer Kälber- und Jungrinderseminar“ des Instituts für Tierproduktion der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei MV statt.

Kälber sind und bleiben ein zentrales Thema in der Milchviehhaltung. Ihnen gilt viel Aufmerksamkeit, Fürsorge und Pflege, sowohl den weiblichen als auch den männlichen Kälbern. Die Tränke ab dem ersten Lebenstag bis hin zur Fütterung der tragenden Färse beeinflussen die Gesundheit, Fitness und Leistungsbereitschaft der Kuh. In welchem Ausmaß dieser Einfluss bereits in den ersten Lebenswochen und sogar schon vor der Geburt wirkt, stellten Dr. Fischer aus Sachsen-Anhalt und Dr. Kunz aus Schleswig-Holstein eindrucksvoll unter Beweis. Entgegen herkömmlichen Tränkeempfehlungen sollten Kälber in den ersten Lebenswochen so viel sie mögen mit hochwertiger Milchtränke versorgt werden. Die in Lehrbüchern angegebene Gefahr des Überlaufens der getrunkenen Milch vom Labmagen in den noch nicht funktionstüchtigen Pansen besteht nicht. Das konnte durch Computertomographie an neugeborenen Kälbern nachgewiesen werden.

Wie wichtig in der Ernährung der Kälber nicht nur die Tränkequalität, sondern auch das Management und insbesondere die Hygiene ist, stellte Frau Prof. Wolf, Leiterin der Professur für Ernährungsphysiologie und Tierernährung an der Agrarwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock, anhand von 7 Fallbeispielen aus der Praxis vor.

Sind die jungen Rinder ein halbes Jahr alt, muss die reichliche Ernährung jedoch gedrosselt werden. Ab diesem Alter können die Tiere große Mengen an Futter aufnehmen. Wenn ihnen in diesem Entwicklungsstadium keine energiearme und damit rohfaserreiche Ration angeboten wird, neigen sie zur Verfettung. Das birgt jedoch ein hohes Risiko für Kalbeschwierigkeiten und die Gesundheit, Fruchtbarkeit und Fitness und nicht zuletzt für ein geringes Lebensalter als Kuh. Die in der Praxis erhobenen Rationsdaten weisen viel zu häufig zu hohe Energiegehalte im Futter der Jungrinder aus. Hier besteht Einsparpotenzial, das der Gesundheit der Tiere zugutekommt.

Die Vorträge können Sie im Internet unter www.lfamv.de nachlesen.

 


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