Backhaus verleiht Preis für ökologisches Gärtnern auf der IGA in Berlin

Nr.275/2017  | 01.09.2017  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Auf der Internationalen Gartenausstellung 2017 in Berlin wird am morgigen Samstag, den 2. September 2017, ab 16 Uhr zum zweiten Mal der „European Award for Ecological Gardening 2017“ zur Anerkennung herausragender ökologischer Leistungen im Gartenbau verliehen.

Überreicht wird der Preis in den drei Kategorien „Gärtnern ohne Garten“, „Gärten für Besucherinnen und Besucher“ sowie „Gemeinschaftsgärten“ durch Dr. Onko Aeikens, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Mag. Karl Wilfing, Landesrat Niederösterreich, und Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern.

Nominiert sind 30 Projekte, die heute im Rahmen einer Ausstellung in den Tagungsräumlichkeiten der IGA Berlin 2017 präsentiert werden. Die ProjekteinreicherInnen haben dabei die Gelegenheit, ihre Projekte persönlich vorzustellen. Eine internationale Fachjury unter der Leitung von Biogärtner und Herausgeber der Fachzeitschrift Kraut&Rüben Karl Ploberger bewertet die Einreichungen. Die Gewinner erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro sowie eine Sonder-Plakette der Aktion „Natur im Garten“.

„Mit einer jährlichen Bruttowertschöpfung von über 20 Mrd. Euro in ganz Deutschland ist der Gartenbau eine tragende Säule für Arbeits- und Ausbildungsplätze im ländlichen Raum“, betonte Backhaus im Vorfeld der Verleihung. Noch wichtiger aber sei die Leidenschaft, auf die es beim Gärtnern ankommt. „Das Gärtnern bietet eine Abwechslung zum Alltag, einen Ort der Ruhe und der Erholung für Körper, Geist und Seele“, sagte er weiter. Allein in Mecklenburg-Vorpommern gibt es rund 80.000 Kleingartenparadiese.

Hinter dem „European Award for Ecological Gardening“ stehen die Aktion „Natur im Garten“, vertreten durch das Land Niederösterreich, der Verein „Natur im Garten“ sowie die „European Garden Association“.

Minister Backhaus hat die Aktion „Natur im Garten“ nach dem Vorbild Niederösterreichs bereits 2010 nach Mecklenburg-Vorpommern geholt. Projektträger ist der Landschaftspflegeverband „Mecklenburger Endmoräne“.

„Die Aktion legt Wert darauf, mit und in der Natur zu arbeiten und die Schätze der Natur sinnvoll einzusetzen und auch zu nutzen. Dazu gehört der Verzicht auf leicht lösliche Mineraldünger, chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel sowie Torf. Zusätzlich sollte der Garten mit ökologisch wertvollen und regionaltypischen Pflanzen gestaltet sein“, erklärte Backhaus.

Mittlerweile wurden hierzulande 333 Gärten mit der Gartenplakette „Natur im Garten“ ausgezeichnet. Die NaturgärtnerInnen werden von Fachleuten des Landschaftspflegeverbandes „Mecklenburger Endmoräne“ bei der naturnahen Gartengestaltung beraten.

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