Delegation des Leningrader Gebietes zu Besuch bei Minister Backhaus

Nr.20/2018  | 19.01.2018  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Als „Tauwetter“ in den russisch-deutschen Beziehungen bezeichnete Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus sein heutiges Gespräch mit Oleg Malashchenko, dem neuen Vizepremierminister des Leningrader Gebietes, auf der Grünen Woche.

Malashchenko, zugleich Vorsitzender des Komitees für Agroindustrie und Fischerei, absolvierte seinen Antrittsbesuch bei seinem Amtskollegen in MV mit einer 13-köpfigen Delegation. „Der Dialog mit Russland auf politischer und wirtschaftlicher Ebene ist wichtig und sollte intensiviert werden. Wir haben gemeinsam schon vieles angestoßen, und es ist mir ein Anliegen, unsere Wirtschafts- und Handelsbeziehungen weiter auszubauen“, erklärte der Minister. Dass Vize-Gouverneur Malashchenko die Länderhalle Mecklenburg-Vorpommern aufsucht, sei ein Zeichen der Wertschätzung und des über Jahre aufgebauten Vertrauens, so der Minister.

Gegenseitige Handelsbeschränkungen hatten die Bemühungen, kleinen- und mittelständischen Unternehmen aus der Land- und Ernährungsbranche Mecklenburg-Vorpommerns den russischen Markteintritt zu ermöglichen, bislang verhindert. „Ich sehe für unsere Unternehmen auf dem russischen Markt großes Potential“, sagte Backhaus weiter. „Im Bereich Saatkartoffelerzeugung können wir Produkte von höchster Qualität liefern und auch im Bereich Lebendvieh und bei der Bereitstellung von Bullensperma sind wir weiterhin an einer Zusammenarbeit mit Russland interessiert“, betonte er.

Mecklenburg-Vorpommern gehört seit vielen Jahren zu den Bundesländern, die sowohl politisch als auch wirtschaftlich intensive Beziehungen mit der Russischen Föderation pflegen. Eine Regionalpartnerschaft zum Leningrader Gebiet, der Region rund um St. Petersburg, besteht seit 15 Jahren. In den letzten sechs Jahren haben sich Delegationen der Länder insgesamt fünf Mal wechselseitig besucht.

Auch während der politischen Auseinandersetzung über die Annexion der Krim und des Wirtschaftsboykotts zwischen der EU und Russland ist der Gesprächsfaden zwischen Mecklenburg-Vorpommern und den russischen Partnern nie abgerissen. 

Nachdem Russland sich in den vergangenen zwei Jahren nicht auf der IGW beteiligt hatte, präsentiert sich das Land in diesem Jahr wieder in einem eigenen Messebereich als eine der größten und wichtigsten Agrarnationen. „Die Rückkehr Russlands als Aussteller auf die Grüne Woche freut mich sehr. Ich sehe es als ein Signal, dass sich der Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen unseren Ländern auf gutem Wege ist!, sagte Minister Backhaus abschließend.

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