Landleben: Generationenfreundlich,nachbarschaftlich und digital

Nr.030/2028  | 25.01.2018  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

„Lust auf Land“ soll bei den Besuchern der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Halle 4.2 geweckt werden. Zahlreiche Aussteller präsentieren anschaulich, wie modernes Landleben in Zukunft aussehen kann. Dabei stehen praktische Lösungsansätze von und für die unterschiedlichen ländlichen Regionen im Fokus.

Mecklenburg-Vorpommern ist das am dünnsten besiedelte Bundesland Deutschlands. Eingehend auf die strukturelle Ausgangssituation in Mecklenburg-Vorpommern betonte Landwirtschaftsminister Dr. Backhaus: „Die ländlichen Räume machen gut 80 Prozent unseres Landes aus. Nur wenn wir diese Regionen unterstützen und fördern, kann das Potential unseres Bundeslandes voll entfaltet werden“.

Wie die EU, der Bund, die Länder und zahlreiche weitere Verbände und Initiativen die ländliche Infrastruktur, Grundversorgung, Wettbewerbsorientierung und den regionalen Arbeitsmarkt stärken und gleichzeitig durch Nachhaltigkeit die natürlichen Ressourcen schonen wollen, kann auf der IGW erfahren werden.

Die genossenschaftlich organisierte Regionalvermarktungsinitiative Meck-Schweizer aus Basedow bei Malchin will beispielsweise Erzeuger, Verarbeiter und Vermarkter der Region vernetzen und dadurch die Verarbeitungstiefe der Region fördern. Der Vertrieb soll zunehmend digital und über eine internetgestützte Handelsplattform abgewickelt werden. So sollen regionale Produkte unkompliziert und gebündelt für Gastronomen und Einzelhändler zugänglich gemacht werden. Dr. Till Backhaus unterstrich die Wichtigkeit solcher Projekte: „Die ländliche Entwicklung ist eine Gemeinschaftsaufgabe, bei der die Zusammenarbeit von Akteuren vor Ort im Mittelpunkt steht. Sie sollen Netzwerke bilden, Projekte definieren und eigenverantwortlich umsetzen. Die Landesregierung sieht eine ihrer wichtigsten Aufgaben darin, gute Ideen in den Regionen zu unterstützen.“

Auch in der Länderhalle Mecklenburg-Vorpommern präsentieren sich mehrere junge Unternehmen, die mit ihren Ideen Arbeitsplätze in Dörfern schaffen und damit die Attraktivität der ländlichen Räume für Jung und Alt steigern „Unsere ländlichen Räume bieten Lebensqualität. Es ist mir wichtig, dass wir hier in Berlin kreative Projektideen dem Publikum vorstellen und zeigen: Auf dem Land tut sich etwas.“, sagte der Minister.

Im Rahmen des vom Bund geförderten Modellprojekts Land(auf)Schwung ist Mecklenburg Vorpommern das einzige Bundesland, das sich auch finanziell an der Unterstützung von Vorhaben beteiligt.

Die Bandbreite der Projekte reicht dabei von der Produktion von fermentiertem Gemüse sowie dem Bau eines Produktionsgebäudes mit Verarbeitungs- und Experimentierküche im Trebeltal, über den Umbau einer leer stehenden Gewerbeeinheit in ein Vermarktungszentrum für Fisch aus der Region auf der Insel Hiddensee bis hin zur Schaffung einer regionalen Produktlinie für den Anbau und die Verarbeitung von Senf in einer gläsernen Produktionsstätte. Allen Projekten gemeinsam ist der Ansatz, neben dem Anbau auch die Verarbeitung und damit die Wertschöpfung in der Region zu erhöhen.

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