Schul-Bauernhof im Tiergarten zeigt Neustrelitzer Kindern Nutztierhaltung

Nr.067/2018  | 19.03.2018  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Nach nur elf Monaten Bauzeit wurde heute Nachmittag ein neues Wirtschaftsgebäude mit angegliedertem Schul-Bauernhof im Tiergarten Neustrelitz seiner Bestimmung übergeben. In die Umsetzung des Vorhabens sind rund 935.000 Euro investiert worden, davon flossen knapp 270.000 Euro aus dem Förderprogramm LEADER des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung der ländlichen Räume (ELER). Weitere rund 635.000 Euro steuerten die Stadtwerke Neustrelitz als Träger des Tierparks aus Eigenmitteln bei; die Stadt Neustrelitz kofinanzierte das Projekt mit 30.000 Euro.

In dem unter dem Namen „Jettes Erlebnisfarm“ firmierenden Schul-Bauernhof bezogen in tierfreundlichen Gehegen Schweine, Ziegen, Schafe, Ponys, Hühner und Tauben Quartier. Im Wirtschaftsgebäude finden sich neben einem Tierarztraum u. a. eine Kranken- und Aufzuchtstation sowie eine Küche. Daneben beherbergt der 1721 gegründete Tiergarten weitere 450 Tiere 40 verschiedener Arten, darunter Rothirsche und Luchse, Mufflons oder Berberaffen, Emus, Sittiche Uhus und Goldfasane. Das etwa 50 Hektar große Gelände mit seinem außergewöhnlichem Baumbestand ist Teil des geschützten FFH-Gebietes der Stadt Neustrelitz.

„Ihre Einrichtung ist nicht nur eine Stätte der Erholung und leistet einen wichtigen Beitrag für den Natur- und Artenschutz. Sie setzen auch auf soziales Miteinander“, würdigte Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus die erweiterte Anlage in seinem Grußwort. Kindereinrichtungen könnten den Tiergarten vormittags kostenfrei nutzen; Menschen mit Behinderung verrichteten gärtnerische Pflegearbeiten und könnten so am Arbeitsleben teilhaben. „Mit solchen Projekten stärken wir die Zukunftsfähigkeit der ländlichen Räume“, sagte der Minister.

Der neue Schul-Bauernhof führe nun zudem die Jüngsten an den Umgang mit Haus- und Nutztieren heran. Die angegliederte Küche ermögliche einen Einblick in die Herkunft tierischer Produkte. „Nur wer weiß, wie unsere Lebensmittel produziert werden, kann sie schätzen lernen“, so der Minister.

In der aktuellen Förderperiode 2014 bis 2020 wurden der Lokalen Arbeitsgruppe Mecklenburg-Strelitz bisher 21 Fördervorhaben zur Umsetzung der Strategie für lokale Entwicklung bewilligt; 15 davon sind bereits abgeschlossen. Dafür wurden knapp 1.662.000 Euro Fördermittel ausgezahlt, womit Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 4.076.100 Euro ermöglicht wurden.


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