Minister stellt Kernpunkte seines GAP-Modells in Brüssel vor

Nr.111/2018  | 24.04.2018  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus stellte heute vor dem Europäischen Parlament Kernpunkte seines Modells für eine zukünftige Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) für Europa vor.

Der Minister nahm an einem interparlamentarischen Ausschuss im Europäischen Parlament als Mitglied der deutschen Delegation teil. Neben ihm waren Delegierte aus 20 weiteren EU-Staaten vertreten, um mit den Abgeordneten des Europäischen Parlamentes die zukünftige Gestaltung der GAP zu diskutieren. Die Sitzung widmete sich den zwei bedeutenden Themen „Zukunft der Agrarpolitik: Eine modernisierte und ergebnisorientierte Politik für nachhaltiges Wachstum, Umweltschutz, qualitative hochwertige Nahrungsmittel, Gesundheit und Jobs in Europa“ sowie der Umsetzung der zukünftigen Agrarpolitik und den Synergien zwischen den verschiedenen Ebenen EU, Mitgliedstaaten und Regionen.

Dr. Backhaus betonte die enorme Bedeutung der GAP für die europäische Einigung. Sie sei eine der wichtigsten Aufgabenfelder europäischer Politik, so Backhaus. „Die gemeinsame Agrarpolitik ist viel mehr als nur Landwirtschaftspolitik. Sie ist zu einem Synonym für über 60 Jahre friedlicher und gemeinschaftlicher Entwicklung auf unserem Kontinent geworden“.

Backhaus machte deutlich, dass er eine vereinfachte Umsetzung insbesondere in der Flächenförderung für nötig halte. „Ich bin in meinem Modell so weit gegangen, dass die Konvergenz der Direktzahlungen bis hin zu einer einheitlichen Prämie vorangetrieben wird. Damit ist eine nachhaltige Rechtfertigung der Direktzahlungen verbunden und die immer wieder aufkommende Diskussion über Kappung und Degression von Direktzahlungen würde an Bedeutung verlieren. Die Direktzahlungen werden zwingend mit der Erbringung ökologischer Zusatzleistungen verbunden“, so Backhaus.

Ein Grundpfeiler des Modells ist die deutlich über den reinen Erschwernisausgleich hinaus gehende Honorierung von Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen.

„Um europäische Ziele in den Bereichen Wasserrahmenrichtlinie, Biodiversität und Klimawandel zu erreichen, sind deutlich höhere Anstrengungen als bisher notwendig. Dafür braucht es ökologischer Leistungen der europäischen Landwirte, die entsprechend betriebswirtschaftlich zu honorieren sind“, so der Minister.


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