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Managementplan für den Boddenhecht in Auftrag gegeben

Nr.187/2018  | 12.06.2018  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus hat heute (12.6.) in Schwerin an das Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) einen Förderbescheid für die Erarbeitung eines Management­planes zur nachhaltigen Entwicklung des Hechtbestandes in den Rügener Boddengewässern übergeben. Eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Prof. Dr. Robert Arlinghaus erhält für ihre Forschungen dazu bis 2022 insgesamt rund 1,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF), darunter 374.000 Euro Landesmittel. 

Auslöser der Auftragsvergabe ist der Verdacht einer Überfischung auch dieser Fischart. In Anglerkreisen gelten die Bodden um und auf Rügen als hervorragende Hechtreviere. In den flachen Küstengewässern finden die Raubfische viel Nahrung und wachsen daher sehr schnell. Vor allem wegen der Großhechte kommen zahlreiche Angler auch aus dem Ausland. Insbesondere in der touristischen Nebensaison ist das Angeln auf Hecht wirtschaftlich bedeutsam geworden. Gleichzeitig stellt die Küstenfischerei offenbar vermehrt dem nicht quotierten Speisefisch nach oder hat ihn als Beifang in ihren Netzen. Laut IGB werfen Anglermedien den Küstenfischern vor, für die rückläufigen Hechtfänge verantwortlich zu sein.

Die Berliner Forscher haben jetzt den Auftrag, in den Rügener Boddengewässern belastbare Daten sowohl über Bestand, Reproduktion und biologische Wechselwir­kungen als auch über die sozioökonomische Bedeutung der fischereilichen und touristischen Nutzung der Hechtbestände zu erheben. Auf dieser Grundlage soll ein Vorschlag erarbeitet werden, wie diese Fischart bewirtschaftet werden müsste, um den Bestand nachhaltig zu sichern.

Damit die Lösung des Konflikts zwischen Anglern und Berufsfischern nicht bis 2022 verschoben wird, plant das Institut projektbegleitend einen Runden Tisch, an dem neben den Konfliktparteien auch Naturschutzverbände sowie das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittel­sicherheit und Fischerei (LALLF) als obere Fischerei­behörde des Landes mitwirken sollen.

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19.10.2018  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Bundesrat stimmte Änderung des Bundesjagdgesetzes zu

Der Bundesrat stimmte heute dem Gesetz zur Änderung des Tiergesundheitsgesetzes, des Bundesjagdgesetzes und des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zu. Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus hatte zuvor in dem Gremium eindringlich um Zustimmung zu dem Gesetz geworben. Hintergrund ist die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Osteuropa, Polen und in Belgien.

19.10.2018  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Backhaus: Alleen von großem Wert für Mecklenburg-Vorpommern

Anlässlich des morgigen „Tages der Allee“ unterstreicht Umweltminister Dr. Till Backhaus den Wert der baumgesäumten Straßen für Mecklenburg-Vorpommern. „Nicht umsonst ist der Schutz und die Pflege der Alleen sogar in der Landesverfassung verankert“, so der Minister. Mit rund 5000 Kilometern Alleen und einseitigen Baumreihen ist MV nach Brandenburg das alleenreichste Bundesland.

19.10.2018  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Backhaus: GAP-Verhandlungen bis zur Europawahl abschließen

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus hat sich heute im Bundesrat dafür eingesetzt, dass die Verhandlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bis zur Europawahl abgeschlossen werden. „Mit den bisherigen Vorschlägen bin ich nicht zufrieden. Aber wir müssen mit dem weiterarbeiten, was jetzt vorliegt. Denn nur so ist es möglich, noch vor der Europawahl zu einem guten Ende zu finden“, bekräftigte der Minister in der Länderkammer. Ansonsten befürchte er, dass die GAP zum Wahlkampfthema werde, das auf dem Rücken der Landwirte in Deutschland und in ganz Europa ausgetragen wird.

19.10.2018  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Backhaus: Akzeptanz ist die Basis für den Schutz des Wolfes

Mecklenburg-Vorpommern hat in der heutigen Sitzung des Bundesrates für eine Überweisung des Antrags der Bundesländer Sachsen, Niedersachsen und Brandenburg zum Umgang mit dem Wolf in die Ausschüsse gestimmt.

18.10.2018  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Landwirtschaftsministerium öffnet am Sonnabend seine Pforten

Am kommenden Sonnabend, dem 20.Oktober 2018, öffnet das Landwirtschaftsministerium von 11.00 bis 17.00 Uhr zum dritten Mal für Besucher seine Pforten.

18.10.2018  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

82 Kilo vorgestreckte Aale werden in den Goldberger See entlassen

Der Landesanglerverband MV e. V. und das Unternehmen WEMAG AG werden im Beisein von Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus am Montag, dem 22. Oktober 2018, um 9.00 Uhr, an der Badestelle des Campingplatzes am Goldberger See (Badestrand 9, 19399 Goldberg) 82 Kilogramm vorgestreckte Aale in den Goldberger See entlassen. Anlass ist die Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen dem Landesanglerverband und der WEMAG.

16.10.2018  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Minister: Nachhaltige Aquakultur in Mecklenburg-Vorpommern ausbauen

„Die Aquakultur führt in Deutschland leider noch ein absolutes Schattendasein. Bei Fisch und aquatischen Produkten sind wir aktuell in hohem Maße abhängig von außereuropäischen Importen; der Selbstversorgungsgrad in diesem Bereich liegt in Deutschland bei nur 12 Prozent. Die aktuelle deutsche Aquakulturproduktion deckt mit 0,4 Prozent sogar nur einen Bruchteil der Nachfrage ab. In Mecklenburg-Vorpommern werden derzeit lediglich 1.300 Tonnen Fisch pro Jahr in Aquakultur aufgezogen.“ Das berichtete Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus heute in Rostock auf dem „Dialogforum Aquakultur“.

16.10.2018  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Gesundes Frühstück: Bio-Brotboxen an 6000 Schulanfänger im Land verteilt

Milch, Brötchen, Brot, Butter, Fruchtaufstriche, Äpfel und Möhren – an die 60 Schulanfänger dreier Klassen der Rostocker Schule „Am Alten Markt“ ließen sich ihr Frühstück heute in prominenter Runde im Rostocker Rathaus schmecken.

16.10.2018  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Gartenbauer erfreut über Spitzenernte bei Erdbeeren, Kirschen und Äpfeln

Mecklenburg-Vorpommerns Gartenbauer erzielten nach den schlechten Erträgen des Erntejahres 2017 und trotz der langanhaltenden Trockenheit in diesem Sommer passable Ernteergebnisse.

16.10.2018  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Heringsquote sinkt 2019 nochmals um 48 Prozent / Fangstopp abgewendet

Fischer dürfen im kommenden Jahr in der westlichen Ostsee deutlich weniger Heringe fangen als 2018. Für den dortigen Heringsbestand sinkt die Fangmenge um 48 Prozent, bezogen auf die Fangquote des Jahres 2018. Darauf haben sich am Montagabend die Fischereiminister der EU-Staaten geeinigt. Das vom Internationalen Rat für Meeresforschung (ICES) für den Heringsbestand der westlichen Ostsee im Juni zunächst empfohlene Fangverbot für deutsche Heringsfischer in der Ostsee ist damit vom Tisch.


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